![]() |
Offizielle Webseite von Paul Michael Glaser |
|---|---|
| dateLetztes May 7, 2007 |
|
|
'LIVE!'(2007)
LIVE!Ein Film von Bill Guttentag (Zusammenfassung und Kritik von Joyce) Die hartnäckige Programmvorsitzende Kate (Eva Mendes) bekämpft jedermann vom Präsidenten der Fernsehgesellschaft bis zur FCC [1] um grünes Licht für ihr neuestes Projekt zu bekommen – eine Reality-Show namens „LIVE“ in der die Kandidaten im Russisch Roulette gegeneinander antreten. Der überlebende Kandidat gewinnt 5 Millionen Dollar. Die Familie des Verlierers bekommt nichts. Kates Ziel ist es, sich einen Namen in der Welt zu machen, bis an die Grenze zu gehen und kein Niemand zu sein, der am Ende einen Nachruf in Form von drei Absätzen hat. Eine Dokumentationscrew, angeführt von Rex (David Krumholtz), verfolgt jeden ihrer Schritte. Als der Präsident der Fernsehgesellschaft (Paul Michael Glaser) gegen die Anwesenheit der Crew protestiert, gehen diese. Ohne sein Wissen wird die laufende Kamera zurückgelassen und zeichnet auf, wie er gegenüber Kate zugibt, sexuell erregt worden zu sein, als er herausfand, dass jemand live auf Sendung sterben könnte. Er gibt ihr grünes Licht um ihr Projekt weiterzuverfolgen – obwohl er heimlich hofft, dass es ihr Untergang sein wird. Nachdem sie eine Hürde beiseite geräumt hat, fährt sie damit fort, jeden auf ihrem Weg zu manipulieren. Sie versammelt die Werbeträger um sich und drückt auf die Tränendrüse, indem sie ihnen eine melodramatische Vignette eines der Kandidaten zeigt. Dann appelliert sie an die Eitelkeit des Network-Anwalts Don (Andre Braugher) als sie ihn fragt, ob er lieber die Giganten vor sich haben will oder als völlig Unbekannter enden möchte. Er, als Antwort, nimmt den Kampf mit der FCC auf und gewinnt. Kate trotzt dem Protest der Öffentlichkeit und behauptet, dass es so etwas wie schlechte Publicity nicht gibt. Sie überzeugt schließlich den Vorstand sowie den Geschäftsführer und die Show hat grünes Licht. Endlich ist Showtime. Der Moderator stellt die Kandidaten vor, die mit Jubel und Fanfare begrüßt werden. Die Kandidaten müssen sich auf der Bühne aufstellen, die sich wie der Trommel eines Revolvers dreht. Die eigentliche Waffe für den Wettbewerb wird von einer attraktiven Frau auf einem roten Samtkissen herumgetragen und präsentiert. Die Kandidaten werden durch lotterieartige Bälle ausgewählt und nach einem kurzen Film über die einzelnen Kandidaten fordert man sie auf, die Waffe zu nehmen und in die Kammer zu gehen. Kate sieht mit einer Mischung von Furcht und Spannung zu. Ihre Erregung übernimmt die Oberhand, als sie hört, dass die Quoten steigen. Die Atmosphäre in dem Kontrollraum ist feierlich. Jedes Mal wenn ein Kandidat in die Kammer geht, ist die Furcht in ihren Augen offensichtlich und sie zögern, bevor sie den Abzug betätigen. Das Publikum hält den Atem an – und wenn sie mit dem Klicken der Waffe statt des Knalls vom Schuss belohnt werden, jubeln und schreien sie ihren Favoriten zu. Die Kandidaten feuern an und schreien, nachdem sie selbst der Kugel entgangen sind. WARNUNG: SPOILER! BITTE NICHT WEITERLESEN, WENN IHR NICHT WISSEN WOLLT WAS PASSIERT! Am Ende verlässt sie das Glück und einer der Kandidaten schießt sich durch den Kopf. Das Publikum schnappt nach Luft, die Verwandten kreischen vor Horror und die Kameracrew erstarrt – aber die Show muss weitergehen. Der Regisseur in der Kabine fordert die Crew dazu auf, weiterzufilmen. Rex, der zunächst nur zögernd mitwirkte, schreit den Regisseur an, eine Großaufnahme vom letzten Überlebenden zu machen. Der Regisseur fängt ebenso an, Reaktionen aus dem Publikum und Großaufnahmen der Familie der Kandidaten zu machen. Als die Musik erklingt, vergisst das Publikum den Horror und jubelt für die Überlebenden. Der letzte Überlebende erhält einen Scheck über 5 Millionen Dollar. Kate ist entsetzt und Rex findet sie in der Toilette, wo sie sich übergibt. Sie sagt, dass alles ihre Schuld ist, sie hätte dem Opfer die Waffe in die Hand gegeben. Rex überzeugt sie, dass die Kandidaten ihr eigenes Schicksal in die Hand genommen hätten. Er erinnert sie an den Erfolg der Show, aber bietet ihr die Chance, auszusteigen. Sie lehnt ab und erkennt, dass sie das getan hat, was sie von Anfang geplant hatte. Sie ist nun ein großer Name, mit einer erfolgreichen TV-Serie. Als sie sich ihrer Sache wieder sicher ist, kehrt sie zum Kontrollraum zurück und wird von den Medien überfallen. Bevor sie die Vielzahl der Fragen beantworten kann, hört man mehrere Schüsse. Kate fällt zu Boden und Rex versucht, sie wiederzubeleben. Jemand in der Menge ringt den Schützen nieder, aber es ist zu spät. Kate wurde tödlich getroffen. Don, der Anwalt, gibt eine Stellungnahme über die Schießerei und versichert den Medien (obwohl er selbst nicht so sicher ist) dass die tragische Schießerei nichts mit der Gameshow zu tun hatte. Ein Jahr später läuft die Gameshow auf Hochtouren und neue Kandidaten werden vorgestellt. Kate hat das bekommen, was sie wollte, sie ist bis an die Grenze gegangen, ihr Name ist jedermann ein Begriff – und bekam einen ganzseitigen Nachruf in der NY Times. Regisseur Bill Guttentag erschafft eine aufregende, humorvolle und dunkle Satire. Es ist ein faszinierender Blick auf das Innenleben des Reality-TVs. Während der Dokumentarblickwinkel eigentlich nicht gebraucht wird, nimmt er auch nichts vom Vergnügen des Films. Die Schauspielerleistungen sind hervorragend, vor allem von Eva Mendes, deren Aggressivität sich mit einer Verwundbarkeit mischt, die einen Sympathie für sie empfinden lässt, obwohl die Idee für ihre Game Show grotesk ist. Sie muss das Gewicht des gesamten Films auf ihren Schultern tragen und sie tut das mit Stil. David Krumholtz spielt einen Charakter der liebenswert genug ist, obwohl wir, wenn schon der Dokumentarblickwinkel ausgespielt wird, etwas mehr über seinen Charakter und seine Bedeutung hätten erfahren sollen. Es war wundervoll, Paul Michael Glaser wieder auf der Leinwand zu sehen, wenn auch viel zu kurz. Das Funkeln in seinen Augen sagt mehr als der Dialog jemals könnte. Es ist immer ein Vergnügen, ihn in Aktion zu sehen. Obwohl ich mich gefragt habe, ob der Präsident der Fernsehgesellschaft so wenig Kontrolle darüber hat, was in seiner eigenen Gesellschaft passiert. Andre Braughers umsichtige Darstellung des Anwalts der zunächst gegen Kate kämpft und sich ihr dann ihren Anstrengungen anschließt, das Programm auf den Weg zu bringen, war exzellent. Der Film ist aufregend, macht nachdenklich, hat eine überraschende Wendung am Ende und lässt das Publikum damit zurück, die Informationen zu verarbeiten und zu ihren eigenen Schlussfolgerungen zu kommen, was die Moralität angeht, eine solche Show zu zeigen. Obwohl eine von den vielen wahren Statistiken in dem Film (z.B. dass 67 % von Amerika öffentliche Hinrichtungen befürwortet und 21 % dafür bezahlen würden, dabei zuzusehen) fragt man sich, zu was für einer Welt wir uns entwickeln. Es bleibt zu hoffen, dass der Film einen Vertrag für einen weiten Vertrieb bekommt. Er ist sehr sehenswert.
Zusammenfassung und Kritik von Joyce. Exklusives Eigentum von paulmichaelglaser.org und Joyce. 6. Mai 2007-05-07
Sie dürfen nicht kopiert und auf anderen Seiten publiziert oder auf irgendeine andere Art und Weise verwendet werden. 28. April 2007-05-07
Hier ist ein Pressekommentar: "Die schmerzhaft-lustige Satire ließ das Publikum auf der Weltpremiere am Samstag bis ans bittere Ende lachen und nach Luft schnappen."
Dieser Film ist fertig gedreht. Es gibt im Augenblick noch kein Datum zur Veröffentlichung. Paul hat drei Szenen in dem Film. Paul Michael Glaser als Präsident der Fernsehgesellschaft Laut verschiedener Quellen ist dieser Film eine Komödie (?) / Drama über die heutigen Reality TV-Shows wo eine leitende Angestellte, Katy (Eva Mendes) eine Show namens „LIVE!“ produziert, in der Kandidaten Russisch Roulette mit einer geladenen Waffe spielen. Katy versucht ihren Weg durch die Auflagen und Herausforderungen der Federal Communications Commission, ihre Fernsehgesellschaft und dessen Präsident (Paul) und den Werbeträgern zu bahnen, all das während ein Dokumentationsfilmer, Rex (David Krumholtz) die Details ihres täglichen Lebens und all ihrem Ruhm einfängt, und ebenso in die Erstellung von biographischen Kurzfilmen der Kandidaten der Show hineingezogen wird. *"LIVE" feiert diesen Monat in New York Premiere auf dem Tribecca Film Festival. (Paul nimmt an diesem Event nicht teil) Anmerkungen: [1] Federal Communications Commission, regelt die Kommunikation über Radio, TV und Computer. Die Behörde ist auch u.a. zuständig für die Verhängung von Strafen bei der Sendung von problematischem und obszönem Material.
|
|
|
|||||
![]() |
Bitte benutzt die Sitemap für eine komplette Navigationsübersicht über diese Seite. |
||||
Sämtlicher Inhalt unterliegt dem Copyright vonPaul Michael Glaser und paulmichaelglaser.org Alle Transkriptionen von Pam. Sprachenteam: Raffaella, Hilly, Marion. Speeches are the personal property of Paul Michael Glaser, and paulmichalglaser.org They are NOT to be copied and posted on other sites or used in any other fashion.
|
|||||