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| dateLetztes June 23, 2007 |
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The Rich and Judy Show 2004
London Premiere von “Starsky und Hutch”
JUDY: Nun, sie waren DIE Kultikonen im TV in den 70ern. Starsky & Hutch hatten all die coolen Dialoge, die hübschesten Freundinnen und das schicke Auto, das der Traum von jedem jungen Mann war. Nur die Strickjacken waren wirklich ein Jammer. Nun, wie jeder weiß, wird der Serie in einem Film mit Ben Stiller und Owen Wilson Tribut gezollt. Bevor wir die Typen treffen, die ihn inspiriert haben, hier ist der Original-Vorspann von Starsky & Hutch.
JUDY (schaut Paul an): Und Paul und David schließen sich uns nun an, großartig euch das erste Mal zu treffen.
PAUL: Danke. Froh Sie zu sehen.
JUDY (schaut David an): Nett sie wieder zu sehen.
DAVID: Danke!
JUDY: Tatsächlich haben wir Huggy Bear schon gesehen, nicht wahr?
RICH: Sicher, ja.
JUDY: … also damit hätten wir das gesamte Trio…
RICH: Das ist der Hattrick.
PAUL / DAVID (einstimmig): Cool.
JUDY: Wenn sie darauf zurückblicken, ich meine, haben sie bleibende, liebevolle Erinnerungen daran?
PAUL: Ich bin froh, am Leben zu sein! (Paul lacht)
JUDY: Was genau meinen sie? Klingt ein wenig zwiespältig.
DAVID: Nein, nein.
RICH: Ich denke, was Judy meint, ist dass….
DAVID: Nein, ich denke, je weiter wir uns davon entfernen, natürlich, umso nostalgischer oder liebenswerter werden für uns die Erinnerungen. Je näher sie dran sind, umso mehr wollen sie davon wegkommen und jetzt, wissen sie, jetzt ist es…. Ich betrachte es auf eine philosophische Art, aber behutsam… (schaut Paul an)… nettes Wort, eh?
PAUL (lacht): Du macht das gut. (räuspert sich – großartiges Grinsen an dieser Stelle)
DAVID: Halt den Mund!
PAUL: Haben sie ein Kissen?
DAVID: Ich werde hier mal Ordnung reinbringen…
JUDY: Wir sollten das erklären… gerade aus dem Flugzeug…
DAVID: Wenn sie etwas in ihrer Karriere, in ihrem Leben tun können, das anderen Menschen über die Jahre hinweg so viel Freude bringt…
RICH: Nun, das ist der Punkt, wir haben heute Morgen alle darüber geredet, und sogar die jungen Mitglieder des Teams erinnern sich daran, es gesehen zu haben, sie durften auf bleiben, um es zu sehen. Ich war ein sehr junger Mann und (schaut zu Judy) du warst eine junge Frau, als es anfing und… wir erinnern uns nun daran, nicht nur mit großer Zuneigung und Respekt…
DAVID: Richtig.
RICH: … und das sage ich jetzt nicht, um sie milde zu stimmen, sondern wir spürten damals irgendwie und alles, was ich bisher darüber gelesen habe, man investierte darin sehr viel Aufwand und Mühe. Ich meine sie beide, sie beide nahmen die Schauspielerei sehr, sehr ernst. Tatsächlich, in der ersten Staffel, waren sie (schaut zu Paul) sehr besorgt, dass er (schaut zu David) sie von der Mattscheibe spielt. Sie zogen alle Register, damit sie, damit Hutch Starsky nicht überschatten würde…
PAUL: Ich war, ich war…
DAVID (lächelt Paul an): Du hast alle Register gezogen?
PAUL (lächelt zurück): Ich war sicherlich nicht besorgt, dass er mich der Mattscheibe spielen würde…
DAVID: Was sollte mir das bringen, wirklich, was hätte ich gemacht, wenn er weg gewesen wäre?
(lacht und tätschelt Pauls Bein)
RICH: Natürlich, natürlich…
PAUL: Jesus… verschonen sie mich… (lächelt)… tatsächlich war das der Plan, wissen sie, mit einer Hand klatschen…
RICH: Ich drücke es mal anders aus. Sie haben es sehr ernst genommen, sie haben die Drehbücher ernst genommen, sie haben, und das zurecht, den Autoren die Hölle heiß gemacht, wenn sie mit einem ihrer Meinung nach zweitrangigen Drehbuch ankamen, um, wissen sie, sie waren dafür legendär und das ist auch gut für sie, wissen sie – sie haben es ernst genommen, das ist alles, was ich sage.
PAUL: Richtig, nun wir machten beide, wir waren beide, wissen sie, junge Schauspieler die sich in einer Serie wieder fanden, obwohl wir nicht wirklich dachten, dass es eine Serie werden würde, und es wurde uns gesagt, dass man sich in diesen Tagen und zu dieser Zeit glücklich schätzen konnte, wenn man 2 gute Folgen aus 23 hatte und wir schauten uns an und sagten: „Das geht so nicht.“ Wir würden nicht so hart arbeiten und etwas tun, das sich nicht richtig anfühlte, also versuchten wir nach einem bestimmten Schema, wir versuchten so viel wie möglich zu tun, wissen sie, und David war dabei viel taktvoller als ich…
DAVID (lächelt und lacht ein bisschen)
JUDY: Sie waren beide Theaterschauspieler und anfangs wollten sie es nicht machen, richtig?
DAVID: Ja, ich meine, wir dachten sowieso nicht, dass es funktionieren würde, es ist komisch das heute zu sagen, aber „Fernsehen war unter unserem Niveau“ (spricht in einem hochnäsigen Ton)
JUDY: Oh Gott, hatten die Leute schon damals diese Einstellung? Ich meine, sie haben sie heutzutage.
DAVID: Fernsehen war nicht so weit verbreitet, wie es heute ist, und sicherlich die Idee, wissen sie, viele Schauspieler von heute, sagen was sie machen wollen… ich möchte berühmt sein… nun, wir wollten nicht berühmt sein, wir wollten nur gute Arbeit machen, und wir kamen da heraus….
PAUL (schaut zu David): Nun, das war es, was wir dachten…
DAVID: Damals, damals natürlich…
PAUL: Ich spreche für mich selbst…
DAVID: Wir… in 6 Wochen… wir dachten, dass wir nicht berühmt sein wollten.
PAUL: Kann ich jetzt was sagen?
DAVID: Da sehen sie es… (winkt Paul dass er sprechen soll)… mach weiter, leg los! Ich werde hier sitzen und mich langweilen, es ist ok... (lehnt sich zurück)
RICH (lacht): Sie sollten die Show machen, wissen sie, wenn wir Urlaub machen und sie die Zeit haben, es wäre dasselbe…
DAVID (zu Paul): los, fang an, bitte, bevor du vergisst, was du sagen wolltest.
PAUL: Ich werde es nicht vergessen.
RICH: Die Sache mit dem Ruhm, denke ich…
PAUL: (breites Grinsen) Oh, danke!
RICH: War mir ein Vergnügen.
PAUL (hustet, schaut zu David, während er den Kopf in der Hand abstützt) Trink etwas Wasser. DAVID: Danke.
PAUL: Nein, ich glaube nicht, dass ich unter den Schauspielern in New York jemals zugegeben habe, dass ich berühmt sein wollte, wir sagten ich gehe nach Hollywood für einen Auftritt, ich mache einen Job, wissen sie, wenn ich berühmt werde, aber ich wollte ein guter Schauspieler sein. Als der Ruhm dann kam, war es wie: „Was ist das denn?“
RICH: Aber sie waren sehr bekannt, ich meine, sie hatten in „Fiddler on the Roof“ mitgespielt?
PAUL: Ja, bei einigen Leuten war ich bekannt, wissen sie, ich war noch nicht, ich war noch kein großer Name.
JUDY: Wenn sie es so sagen und es so ein Erfolg ist, dann gehört ihr Leben nicht länger ihnen, richtig?
PAUL: Nein, nein, nein, nein.
JUDY: Was denken sie dann über den Film, den Filmtribut, weil ich mich daran erinnern kann, dass keiner von ihnen beiden besonders glücklich darüber war, als es anfangs zur Diskussion stand, aber am Ende traten sie beide darin auf, nicht wahr?
DAVID: Ja, ja, aber ich denke, der Kontext ist falsch. Ich meine, sie wussten lange Zeit nicht, was sie mit diesem Film machen wollten. Paul und ich hatten eine Vorstellung davon, was wir machen wollten und wenn sie eine Idee haben und sie daran glauben, dann machen sie das; und dann gingen die Rechte an jemand bestimmtes, sie hatten eine Vision davon und sie wollten es auf eine bestimmte Art und Weise machen. Sie gehen an Bord, steigen von dem einen Pferd ab und auf das andere Pferd, aber bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine Vorstellung davon, was wir machen wollten und es funktionierte eben nicht.
PAUL: Im Endeffekt müssen sie… die einzig gesunde Einstellung ist, dass der Film ein Kompliment ist, eine Anerkennung.
JUDY: Natürlich ist er das.
PAUL: Und als wir die Show machten und unsere Kämpfe austrugen, dachten wir nie dass die Show a) so erfolgreich und b) so eine lange Lebensdauer haben würde und die weltweite Akzeptanz, die sie für so lange hatte nach nur 4 Jahren Drehzeit. Es ist ein ziemliches Phänomen und es ist ein recht großzügiges Kompliment, dass, wissen sie, dass die Verantwortlichen dachten, es wäre kommerziell verwertbar genug um da raus zu gehen und es zu versuchen, es zu verwirklichen. Ich weiß nicht, ob ihnen das Ausmaß der Fangemeinde bewusst war, die die Serie noch hat – dass da so viele Leute sind, die wirklich, wie man an der Tatsache sehen kann, dass sie herankamen und Werbung machten.
RICH: Genau, nun, lassen sie uns einen Blick auf einen Ausschnitt vom…
JUDY: Nun, zuerst sie beide auf dem Set…
RICH: Oh ja, sie auf dem Set, sie sind gerade dabei, ihre Szene mit Ben Stiller & Owen Wilson zu drehen. (dieses Foto wird gezeigt)
PAUL: Das auf der linken Seite bin ich. (zeigt auf Ben Stiller)
JUDY: Ja. (lacht)
DAVID: Das da auf der rechten Seite bin ich (zeigt auf Owen Wilson).
PAUL: Das ist richtig, ich habe keine Ahnung wer die alten Knacker in der Mitte sind (zeigt auf sich selbst und David).
DAVID: Ich weiß nicht, wer die 2 alten Typen in der Mitte sind, ich habe keine Ahnung. (alle lachen)
JUDY: Was denken sie über die Frisuren der Neuen?
DAVID: Das ist in Ordnung, wissen sie. Haare sind Haare, wissen sie?
JUDY: Ok.
PAUL: Was davon vorhanden ist. (lacht und sieht zu David)
RICH: Ich erinnere mich an den Vorspann, wo sie als Pantomimen verkleidet sind, in weiß gestreiften Sachen und weißer Gesichtsfarbe und da gibt es einen netten Hinweis darauf in dieser Szene aus dem Film… schauen sie selbst. (Clip von Ben wie er das Pony erschießt)
RICH: Oh, das ist großartig.
PAUL: Das ist wundervoll!
DAVID: Eine Sache, die ich während der Premiere in Los Angeles gesagt habe, wir saßen zusammen und zeigten immer wieder auf die Dinge, die wir erschaffen hatten.
PAUL: Sie haben so einen tollen Job gemacht.
RICH: Hören sie, wir müssen über die Dokumentation sprechen, die um 9 Uhr auf Channel 4 gezeigt wird, über sie beide, in der wir sie (spricht mit David) nach Amerika begleiten. Sie treffen sich dort und da ist diese herrlich rührende Szene, wo sie beiden dem Gran Torino wieder begegnen. (Clip vom Sunday Special unten)
(Paul und David gehen um das Auto herum)
PAUL: Brauchst du Hilfe alter Mann!
PAUL: … und dann benutzten sie den Kofferraum und platzierten den Mann für den Sound darin und dann hörten sie damit auf.
DAVID: Nun, anfangs saß der Regisseur hinten auf der Rücksitzbank, erinnerst du dich?
PAUL: Damit haben sie dann auch aufgehört.
DAVID: Er hörte damit auch auf.
PAUL: Ja, eine Menge Erinnerungen, eine Menge Erinnerungen.
DAVID (geht zur Beifahrertür und steigt ein): Mal sehen wie es anfühlt wo ich immer gesessen habe.
PAUL: Nur zu, ich will sehen, wie das aussieht.
DAVID: Ich kriege Gänsehaut, wenn ich hier sitze, wo alles passiert ist. Das ist richtig unheimlich. (er hat Schwierigkeiten aus dem Auto herauszukommen als Paul an seine Seite kommt, lächelnd, seine Hände in der Tasche)
PAUL: Du bist in den alten Tagen wesentlich schneller und besser herausgekommen, Baby – brauchst du Hilfe, alter Mann?
DAVID: Ich kann nicht… ich kann nicht…. Kannst du mir helfen?
PAUL (hält ihm die Hand entgegen und David nimmt sie): Bitteschön!
(sie gehen zurück ins Studio) Ende des Clips
RICH: Ihr habt immer noch die Chemie, nicht wahr, die Chemie ohne die die Serie, wissen sie, dieselben Szenen, dieselben Handlungen ein Flop geworden wären. Die Chemie ist da… haben sie das je analysiert… wie das für sie funktioniert?
PAUL (bricht in Gelächter aus): Nein, nein.
DAVID: Nein, es zu analysieren würde es wirklich ruinieren.
PAUL (spielt mit seinem Schal): Ich höre, dass es sehr oft analysiert wird.
RICH: Sie haben über einen homoerotischen Charakterzug gesprochen, nicht wahr, erinnern sie sich?
PAUL (lacht und ist nicht überrascht über diese Frage): Ja, ich habe mir schon gedacht, dass sie in diese Richtung gehen. (alle lachen)
DAVID (lacht): Ich hab keine Ahnung, wie sie darauf kommen, huh Paulie? (schaut Paul an und tätschelt sein Bein)
RICH: Sie bekamen scheinbar mal 25.000 Fanbriefe die Woche, haben sie meinen bekommen?
PAUL: Tatsächlich habe ich ihn mir eingerahmt… im Badezimmer.
RICH: Ich war ein großer Fan, sage ich ihnen.
DAVID: Das ist ein Typ, nach dem ich später schauen werde… (lacht)
RICH: So… das ist es, nicht wahr? Die Chemie funktioniert weil man es wie bei einem guten Komiker nicht analysiert?
DAVID: Das tun sie nicht… aber ich sage ihnen eins, da war Vertrauen (macht eine Geste mit der Hand und zeigt auf Paul), viel Respekt und viel Vertrauen, und ich denke, sie fangen mit diesen beiden Zutaten an und können sehr weit kommen. Wissen sie, es ist nicht unbedeutend, es war nichts unbedeutendes. (Paul lächelt und sieht skeptisch aus. Ich denke er versucht, nicht zu lachen)
PAUL: Da waren ein paar andere Elemente…
DAVID: Ah, halt den Mund!
PAUL: Da war…
DAVID: Ich versuche etwas Nettes darüber zu sagen.
PAUL: Da war Toleranz.
DAVID: Nun, das musste sein, und Geduld…
PAUL: Und Geduld.
DAVID: Weiß Gott, ich war geduldig, oh, wie geduldig…
PAUL: Wenn ich einen Nickel für jedes mal hätte, wo ich bis 10 gezählt habe…
DAVID (viel Gelächter): Toleranz. Meine Güte… (schüttelt den Kopf und rollt mit den Augen)
PAUL: Wir, ah, und was noch?
RICH: Nun, während sie überlegen müssen wir uns verabschieden, weil dies live ist und wir am Ende der Sendung angekommen sind. Die Premiere findet morgen Abend in London statt.
PAUL: Ja, so ist es.
RICH: Wir hoffen sie haben viel Spaß. (spricht zu Paul und David)
PAUL: Nun, ich hoffe alle werden Spaß haben, er ist wundervoll [Anmerkung: ich denke Paul meint hier den Film].
DAVID: Er macht viel Spaß… wirklich, viel Spaß.
RICH: Ich kann ihnen nicht sagen wie sehr uns es persönlich gefreut hat, sie beide zusammen zu treffen… (Händeschütteln und Danksagungen)
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