Offizielle Webseite von Paul Michael Glaser


"Unsere Fähigkeit zu lieben ist unsere wahrhaftigste, unsere größte Macht als menschliche Wesen." PMG

dateLetztes
July 2, 2007

Al Roker, CNBC zur

Kazaam Premiere 1996

Al Roker: Nun, wie war es, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der kein gelernter, professioneller Schauspieler ist?

 

PAUL MICHAEL GLASER: Der Vorteil ist, dass sie jemanden haben, der nicht durch die Erfahrung verdorben ist. Sie haben jemanden, der mit einer enormen Menge an Offenheit daherkommt. Und in Shaquille O’Neals Fall haben sie jemanden, der mit einer enormen Menge an Talent kommt. Er ist sehr talentiert. Er hat eine großartige persönliche Qualität an sich. Er hat ein großes Herz, er hat ein wenig von einem Clown, er ist ein Darsteller, er liebt Kinder. Er ist wundervoll darin, er wird eine Menge Leute in diesem Film überraschen. Und er kam zu diesem Film als ein Profi. Und als Profi sagte er: „Ok, was muss ich machen?“ und er lernte. Und er hatte offene Ohren und Augen, er krempelte seine Ärmel hoch und machte es. Und ich möchte gern glauben dass… unabhängig was es ist… was immer sie in ihrem Leben machen und sie ein Profi sind, dann können sie diese Professionalität auf alles andere anwenden. Shaquille tat das und er hat einen großartigen Job gemacht.

AR: Wie werden wir also Shaquille O’Neal, wenn es einmal soweit ist, in Erinnerung behalten? Als ein großen Basketballspieler oder als ein großen Schauspieler?

PMG (lacht): Ich denke sie werden sich an Shaquille O’Neal als eine wirklich wundervolle Person erinnern.

AR: Nicht schlecht. Wann haben sie die Entscheidung getroffen „Wissen sie, ich mag das Schauspiel, aber ich möchte Regie führen“? Wann war das… wann haben sie… war es eine bewusste Entscheidung?

PMG: Ich denke, ich wollte immer Regie führen. Mein Vater war Architekt, wissen sie, und ich habe immer gern gesagt, wenn mein Vater kein Architekt gewesen wäre, dann wäre ich wohl einer geworden. (lächelt) Ich war schon immer fasziniert vom Geschichten erzählen, vom Fotografieren, von Bewegung, eine Kamera zu bewegen. Ich war schon immer fasziniert vom Lehren. Also wurde das Regie führen für mich eine wirkliche Erweiterung der Dinge. Ich denke das Schauspiel ist etwas, das für mich ein vorübergehender Aufenthalt auf dem Weg zum Regie führen war. Als der Ruhm mich traf erkannte ich plötzlich, dass die Berühmtheit nicht das war, was ich wollte. Was ich wollte war mich selbst als Künstler zu vervollständigen. Und obwohl ich immer ein Schauspieler sein wollte, können sie nicht… wie war das noch? „Sie können nie den Schauspieler aus der Person entfernen“ oder was auch immer – Regie führen ist etwas, das ich wirklich gerne tue. Es füllt mich wirklich aus. Ich finde es enorm herausfordernd.

AR: Sie haben gesagt, als der Ruhm sie traf, war es nicht das, was sie dachten. Wie haben sie geglaubt, wie der Ruhm sein würde als sie als Schauspieler anfingen? Was haben sie gedacht wie es sein würde?

PMG: Ich glaube nicht, dass ich es wirklich jemals für mich selbst artikuliert habe. Ich denke jeder Schauspieler hat diesen Teil in sich der Aufmerksamkeit, der Anerkennung will, der erkannt werden will. Er möchte, dass ihm gesagt wird, dass er wertvoll ist und dass er gut darin ist in dem, was er tut. Das traf bei mir auch zu. Ich glaube nicht, dass ich jemals wirklich an diesem Punkt in meinem Leben – welchen Grad an Reife auch immer ich erreicht hatte – ich glaube nicht dass ich in der Lage war, mich darauf zu konzentrieren und es für mich zu artikulieren. Und ich denke als es passierte war ich etwas erstaunt, dass die Leute mich auf diese Weise für etwas behandelten von dem ich zwar nicht dachte, dass es schlecht ist, aber auch nicht glaubte, dass es diese ganze Bewunderung wert war.

AR: Als sie dort hinkamen, als sie ihre Berühmtheit erreichten und sie auf dem Höhepunkt ihrer Popularität waren, hatten sie sich gefragt, nun… war es schwierig für sie weil sie wussten, dass sie nicht gerade Shakespeare spielten. Sie machten eine unterhaltsame, nicht ganz ernst zu nehmende Action- bzw. Abenteuerserie, statt wirklich großartige Werke darzustellen.

PMG: Ich denke ich wäre gern als der Schauspieler anerkannt worden, der ich versuchte zu sein. Ich war mir zu dieser Zeit nicht bewusst, dass der Schauspieler, der ich versuchte zu sein, eine gewisse Menge an Technik, Wissen und Verständnis in Hinsicht auf eine Rolle mitbrachte, die sich seit einer Weile in meinen Darstellungen herausgebildet hatte und sich in Form von Starsky manifestierte.

AR: War das etwas das… Wir werden darüber sprechen wenn wir wieder zurück sind, über das und mehr wenn wir mit Paul Michael Glaser in der Al Roker-Sendung fortfahren…

AR: Willkommen zurück. Sie haben CNBC eingeschaltet und wir sprechen mit Paul Michael Glaser. Und sein Film Kazaam hat eine Verbindung mit einer Stiftung die Paul offensichtlich nahe steht. Die Pediatric AIDS Foundation. (zögert einen Moment) Wo ist hier die Verbindung?

PMG: Nun, wenn ich auf den Film zurückschaue und den Prozess, in dem er sich entwickelte, er entstand, oder was auch immer - und womit ich zu tun hatte, ging es sehr viel um mich selbst, wie ich mein Herz finde. Es war sehr viel über mich, zwei Monate nachdem Elizabeth gestorben war, einen Weg wieder zurück ins Leben zu finden, mich auszudrücken. Und ich sah mir diese Story an, die aus mir herauskam und ich beobachtete, wie sie sich selbst erschuf und worüber ich die Geschichte erzählte. Die Geschichte handelt von zwei Menschen, die zusammen feststecken. Sie mögen einander überhaupt nicht, aber sie können es nicht ändern, weil sie zusammen festsitzen. Es ist der Flaschengeist und das Kind, das ihn in diesem Fall aus seinem Ghettoblaser befreit hat und nicht aus einer Lampe. Und sie haben keine Wahl als einen Weg zu finden miteinander klarzukommen, bis der Djinn die drei Wünsche erfüllt und zurückgehen kann, wohin er will. Und im Laufe dieser Reise finden sie eine Freundschaft, eine tiefe Freundschaft. Und sie finden einen Weg, sich gegenseitig schätzen zu lernen und sie finden ihre Herzen. Und indem sie ihre Herzen finden, findet der Geist seine Freiheit und der Junge findet den Sinn für sich selbst. Und ich schaute mir das an und ich dachte, nun das ist wirklich interessant, weil das, worüber die Geschichte erzählt, die Magie ist, nach der wir alle in diesem Leben suchen, die Macht, die wir alle suchen. Wir neigen dazu, sie außerhalb von uns zu suchen. Wir suchen sie in einem Geist oder wir suchen sie durch Besitz; oder wir schauen auf einen Prozess oder wir schauen auf etwas, das wir kaufen können, oder jemandem, mit dem wir zusammen sein können, jemand den wir nachahmen können. Die Macht liegt aber wirklich innerhalb unserer Herzen, es ist in uns selbst. Die Magie ist in unseren Herzen. Unsere Fähigkeit zu lieben ist unsere wahrhaftigste, unsere größte Macht als menschliche Wesen. Und ich schaue auf die Arbeit, die ich gemacht habe seit Elizabeth gestorben ist. Ich bin Vorsitzender des Gremiums der Stiftung geworden. Eine fantastische Organisation, die sie da mit ihren beiden Mitgründerinnen geschaffen hat, und sie hat wunderbare Arbeit geleistet. Sie wurde mit weniger als 6% Unkosten umgesetzt, das bedeutet, dass 94 Cents von jedem Dollar in die Forschung gesteckt werden – sie hat Ziele realisiert die jetzt in Reichweite sind, von denen wir niemals gedacht hätten, das sie möglich sind. Innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre werden wir in der Lage sein, allein in diesem Land die Übertragung von der Mutter auf das Kind bis auf weniger als 2% zu verringern. Das bedeutet in den nächsten 5 bis 10 Jahren können wir diesen Einfluss auf die Welt übertragen. Es ist eine weltweite Epidemie und trotzdem ist es etwas, das nicht mehr auf der Titelseite erscheint.

AR: Wissen sie… warum es nicht da draußen erscheint? Warum…

PMG: Nun, es ist deshalb nicht da draußen, weil die Leute sich damit nicht jeden Tag beschäftigen möchten und weil es nicht jeden Tag wert ist, in den Nachrichten erwähnt zu werden. Die Leute werden es irgendwann leid. Und die Wirtschaftlichkeit der Zeitungsverkäufe, der Verkaufsmaschinerie und der Verkaufsprogrammierung ist es, der Öffentlichkeit etwas Neues zu geben, etwas Neues, aber Tatsche ist, das es immer noch da ist – und das ist der Punkt. Wir sind in der Stiftung kurz davor, einen ungeheuren Vorstoß zu erreichen. Und was wir machen, was wir hier ansprechen, ist nicht nur das Bedürfnis, eine Antwort oder Antworten auf AIDS bei Kindern und auf HIV zu finden. Wir reden von dem Bedürfnis, es allen Leuten zu sagen und zu zeigen, anhand von Elizabeths Beispiel, durch die Stiftung und die Arbeit die sie tut und durch die Art und Weise, wie wir uns alle verhalten, und wir haben die Macht das zu tun! Die Priorität in unserem Leben ist es zu verstehen, dass wir mit diesem höheren Selbst in Verbindung treten können. Dieser höheren Liebe. Dieser Liebe, unserer Fähigkeit, unserer Ermächtigung, unserer Magie. Wenn wir uns damit verbinden, wenn wir das zu einer Priorität machen als etwas, das wir wirklich tun wollen und uns etwas bedeutet, dann können wir einen Unterschied bewirken. Nicht nur in der Welt von AIDS bei Kindern. Nicht nur in der Welt mit all diesen Problemen der Krankheiten. Aber wir können einen Unterschied hinsichtlich der Art und Weise machen, wie wir uns als menschliche Wesen verhalten. Und wir können Wege finden, eine Welt zu lenken die immer erschreckender wird. Und das wird sie immer mehr.

AR: Aber darin … ich meine, alles geht um Entscheidungen. Ihre Frau hat sich AIDS durch eine Bluttransfusion zugezogen. Sie hätten sich dafür entscheiden können, und für eine Weile haben sie das auch getan, dass sie das für sich selbst behalten, aber dann gingen sie damit an die Öffentlichkeit. War es eine… wann haben sie diese Entscheidung getroffen, dass dies etwas ist, das sie in etwas Gutes oder Positives umwandeln wollen, zumindest was die Pediatric AIDS Foundation betrifft? Ich meine, sie mussten eine Entscheidung treffen, sie und ihre Frau Elizabeth.

PMG: Ich denke, wenn sie mit einer Tragödie konfrontiert werden, wenn sie mit Verlust konfrontiert werden, mit Furcht, ihrer eigenen Furcht - es läuft am Ende auf die Angst vor der Sterblichkeit hinaus, sei es die eigene Sterblichkeit oder die eines geliebten Menschen, die sie noch viel mehr in Verbindung mit der Angst vor der Sterblichkeit bringt. Wenn wir als Menschen damit konfrontiert werden, haben wir die Wahl, da haben sie Recht. So eine gute Wortwahl. Wir haben die Wahl und diese Wahl ist uns selbst als Opfer zu sehen und zu sagen „Warum ich?“ und uns in unserer Wut und all den anderen Gefühlen zu verlieren, die aus der Furcht heraus entstehen. Oder wir können wählen zu sagen „Warum nicht ich?“ und versuchen, hier eine Gelegenheit zu finden. Die Gelegenheit ist die, mit unseren Herzen in Verbindung zu treten, die Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln, besser zu werden, stärker, mehr zu lernen, mehr zu helfen, mehr als menschliche Wesen zu tun. Es ist eine grundlegende Entscheidung. Ich hatte Glück, weil ich auf der einen Seite einen wundervollen Lehrer hatte, einen Lehrer bzw. Therapeuten – ein Mann der mir geholfen hat, sehr viel zu verstehen. Ich hatte wundervolle Freunde. Ich hatte eine wundervolle Frau. Ich war als Person von Kind auf mit einem Training und einer Ausbildung gesegnet, von der ich vermute - und ich kann nicht mehr als vermuten - dass sie mir ermöglichte zu verstehen, dass ich eine Wahl hatte, als ich an dieser Wegkreuzung oder an diesem kritischen Punkt auf dem Weg ankam. Und das, was ich vermitteln möchte ist, dass wir alle diese Wahl haben. Wir alle haben diese Wahl. Wenn wir fühlen, dass wir keine Wahl haben, dann sind wir das Opfer. Wenn wir unsere Sterblichkeit konfrontieren, all unsere Gefühle und sagen „Was kann ich machen, ich habe keine Wahl“, dann haben wir keine Wahl. Wir sind zum Opfer geworden. Wenn wir sagen „ich habe eine Wahl“ dann haben wir unsere Würde. Wir haben Integrität. Wir können sagen: ich treffe eine Wahl und meine Wahl ist, mein Mitgefühl zu finden, mir selbst dafür zu vergeben nicht in der Lage zu sein, mehr zu tun, zu versuchen, so viel wie möglich zu tun und mich selbst und meine Mitmenschen zu lieben. Das ist eine Wahl von der ich denke, dass wir sie alle treffen können und das ist heute so wichtig. Dies ist die Meditation nach der ich mein Leben lebe und so vieles ist über das, was ich entdeckt habe als ich diesen Film drehte; und der Geist dieses Films ist das, was ich den Menschen mitteilen möchte, dass diese Macht in ihnen selbst ist, sie haben die Macht. Sie können es tun. Ich höre mich ein bisschen an wie ein Evangelist …

AR: Aber das ist ja nichts Schlechtes.

PMG: Nein?

AR: Nein, das ist nichts Schlechtes. Wir machen hier weiter wenn wir wieder zurückkommen mit Paul Michael Glaser.

AR: Willkommen zurück in der Al Roker-Sendung, wir sprechen mit Paul Michael Glaser, Schauspieler und Regisseur. Wie schaffen sie den Ausgleich, denn offensichtlich liegt ihnen die Pediatric AIDS-Foundation sehr am Herzen und dennoch haben sie ein anderes Leben, sie haben eine Karriere. Ist es schwierig, hier die Balance zu finden?

PMG: Ich denke Balance ist etwas, das grundsätzlich schwer zu finden ist, aber es ist genau das, worum es geht. Also konzentriere ich mich nicht darauf, wie schwierig es ist. Ich beschwere mich manchmal darüber. (lacht)

AR: Müssen sie sich immer noch damit beschäftigen? Wissen sie, sich Sorgen über ihr Leben zu machen. Wir schauen uns die Leute in der Unterhaltungsbranche an und wir denken, nun, sie haben diese Probleme, aber sie können wohl kaum wie unsere sein. Aber manchmal sind sie schlimmer, und manchmal sind sie besser…

PMG: Wissen sie, das ist eine der größten Ironien. Eine der größten Ironien ist, dass das Ausmaß in wie weit wir (zeigt auf sich selbst und Al) in der Unterhaltungsbranche in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren und dann mit dem Rest der Welt, ist das Ausmaß, wie erfolgreich wir sind. Und was wir versuchen zu vermitteln ist, dass wir gleich sind. Wir haben die gleichen Probleme, die gleichen Schwierigkeiten, alles ist das Gleiche. Und ich denke was sie sagen ist, dass wir die Sichtweise der Leute überwinden müssen, oder das Missverständnis, weil wir ein bestimmtes Ausmaß an visuellem Interesse erfahren, ob es das ist, was die Leute als Ruhm oder Aufmerksamkeit wahrnehmen und in manchen Fällen als Glück, dass dies die Landschaft verändert. Es ist ironisch, nicht wahr, dass es so ist, ich weiß nicht ob sie es ein Paradoxon nennen - wir versuchen eine Sache zu vermitteln aber wir werden wahrgenommen als... und ich sage das nun und es klingt wie ein „wir gegen sie“ aber das ist es nicht...

AR: Aber die Medien, und ich sage (zeigt auf sich selbst) die Medien... wir werden in Entertainment Tonight, oder dem People Magazin oder US abgehandelt, und es erschafft beinahe eine andere Welt, als lebten die Leute in Hollywood und New York völlig verschiedene Leben...

PMG: Wissen sie, sie berühren da etwas von dem ich glaube, dass es wirklich wirklich entscheidend und sehr wichtig ist, und das ist die Frage: Was ist die Rolle der Medien? Was ist die Rolle der Magazine, des Fernsehens, des Films? Was ist unsere Funktion? Unsere Funktion ist es, zu vermitteln. Und was vermitteln wir? Was wir versuchen zu vermitteln, was wir unbedingt vermitteln sollten, der Grund, warum wir alle in dem gleichen „Raum“ zusammenkommen, wie es war, am gleichen Platz - wir alle kommen zusammen um uns unserer Fähigkeit zu versichern, dass wir unsere Angst überwinden können. Um uns selbst zu bestätigen. Um uns gut über unsere Menschlichkeit zu fühlen. Zu verstehen, dass jedermann im gleichen Boot sitzt. Das ist die Aufgabe und die Verantwortung der Medien. Allerdings stehen dem die Ängste, die Habgier der Menschen im Weg und dann werden die Medien dazu benutzt, auszubeuten. Die Medien werden benutzt, um die Angst und das Unglück auszubeuten, den Unterschied zwischen der einen und der anderen Gruppe. Und das ist eine unglückliche Wirklichkeit, weil die Leute dann anfangen... sie fangen an ihre Sicht von dem zu verlieren, was sie mit diesem sehr mächtigen und wertvollen Werkzeug anfangen können.

AR: Haben die Medien ein Recht... wenn jemand eine Krankheit hat, sei es HIV oder Krebs oder was auch immer... haben die Medien das Recht zu sagen, der und der hat ... ob diese Person das bekannt werden lassen möchte oder nicht. Haben sie ein Recht, das herauszubringen?

PMG: Dahin würde ich nicht gehen. Was ich machen würde ist, ich würde… es ist mir passiert, also würde ich mir nicht anmaßen zu sagen, wir haben das Recht weil... ich denke die eindeutigere, die wichtigere Frage ist, was ist ihre Verantwortung in Hinsicht dieser Information? Allzu oft sagen die Leute, dass es die Pflicht der Medien ist, zu informieren. Das war die große Sache in den 50ern, 60ern und 70ern. Wenn die Frage aufgeworfen wird, dann sagen sie, dass die Medien dazu da sind, die Menschen zu informieren und dass keine Verantwortung welcher Art auch immer übernommen wurde. Sie bewunderten ein neutrales Konzept, eine neutrale Position. Aber die Realität ist, dass es eine Verantwortung gibt. Weil wir eine Presse haben, haben wir das Vermögen nicht nur Informationen zu verbreiten, sondern auch die Erfahrung, Menschen zu sein. Wir haben die Verantwortung, Menschen zu erreichen und sie wissen zu lassen, dass sie nicht allein sind und dass wir nicht allein sind. Wir haben eine Verantwortung, die Zusammengehörigkeit zu unterstreichen. Und solange das der Fall ist, geht es nicht so sehr darum, ob sie das Recht haben etwas zu enthüllen oder nicht. Es ist die Frage, was sie mit dieser Information anfangen; wenn sie es tun um etwas auszubeuten, dann erschaffen sie eine Trennung. Wenn sie sie verwenden um zu verbinden und zu informieren und zu unterstreichen und die Verantwortung übernehmen, die Geschichte zu vermitteln -. „lassen sie uns eine bessere Welt erschaffen“ - dann ist das etwas ganz anderes.

AR: Sie sprechen über Dinge, die von der Titelseite auf die letzte Seite verdrängt werden. Was brauchen die Medien, der Journalismus, was auch immer... um das Gewicht dieser Story, die HIV immer noch verdient, dahin zurückzubringen, wo sie hingehört?

PMG: Nun, ob es HIV oder etwas anderes ist... sie wissen etwas anderes wird daherkommen, bis an die Grenze, an die Sperre. Da wird immer etwas sein. Mutter Natur wird dafür sorgen. Der Lauf des Lebens auf diesem Planeten wird dafür sorgen. Wir machen uns selber etwas vor, wenn wir etwas anderes denken. Der Wert der HIV Erforschung ist ein unglaublicher Fundus an Informationen um uns für die nächste Sache vorzubereiten. Also wären wir dumm, wenn wir uns nicht dort hinbegeben würden und so viel wie möglich lernen, um den Druck aufrecht zu erhalten und ihn anwenden. Was die Presse oder die Medien dazu veranlassen würde, sich damit zu befassen? Wissen sie, sie würden gern denken, dass es eine magische Kugel geben wird, die alle dazu veranlasst zu sagen: „Oh! Ich verstehe es!“ - dass wir Verantwortung übernehmen und uns nicht von unserer Habgier, unserer Habsucht, der Furcht und all diesen Dingen regieren lassen. Aber die Realität ist, dass der Mensch sich permanent in einem Kampf mit seiner Furcht befindet und deswegen wird es sehr schwierig, Verantwortung zu übernehmen. Und da steht so viel auf dem Spiel, es steht so viel auf dem Spiel für die Leute. Die Welt wird kleiner, Geld ist teurer, Jobs sind schwerer zu finden, Leute die welche haben, wollen sie behalten, Menschen die all das Geld verdienen, wollen es behalten. Auch die Medien, die ein Geschäft sind, ein Geschäft das betrieben wird, um Geld zu machen. Seine Motivation ist nicht die Verbesserung der Menschheit, seine Motivation ist Geld zu machen. Also entsteht die Frage, wann wird der Punkt kommen wo sie uns dienen, statt uns zu benutzen? Und ich vermute dieser Punkt wird mit der Zeit kommen, ähnlich wie der Punkt in der Zeit, wo ich mit meinem eigenen Problem konfrontiert wurde.

AR: Nun, Tatsache ist, dass wir in dieser Sendung kein Geld verdienen, wir helfen nur gern den Menschen. (lacht)

PMG: (lächelt) Nun, das habe ich erfahren und ich schätze das. Es war mir ein Vergnügen mit ihnen zu reden.

(Sie schütteln die Hände)

AR: Der Film Kazaam. Shaquille O'Neal. Paul Michael Glaser, Produzent und Regisseur. Ich bin Al Roker – wir haben hier keinen Produzenten oder Regisseur. Wir machen einfach nur die Show und sie erscheint bei ihnen zu Hause, also schätzen sie das, was er tut. (schickt einen Kuss zur Kamera) Gute Nacht zusammen!

 

 

Unterstützt EGPAF
Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation Stiftung

Auktionen und Spendensammlungen für EGPAF

Online Kunsthandwerks-Markt für EGPAF

 

 

Bitte benutzt die Sitemap für eine komplette Navigationsübersicht über diese Seite.

Sämtlicher Inhalt unterliegt dem Copyright vonPaul Michael Glaser und paulmichaelglaser.org

Sämtliches Material auf dieser Seite dient lediglich zu
Informationszwecken! Diese Webseite wird zur persönlichen Unterhaltung der Fans von Paul Michael Glaser, der Öffentlichkeit des Internets und
sonstigen Personen, die an der Reise von Paul Michael Glaser interessiert sind, gestaltet. Fotos und Multimediabeispiele wurden von verschiedenen Quellen übernommen, z.B. TV-Berichten oder Zeitschriften.

Alle Transkriptionen von Pam.

Sprachenteam: Raffaella, Hilly, Marion, Inma

Speeches are the personal property of Paul Michael Glaser, and paulmichalglaser.org

They are NOT to be copied and posted on other sites or used in any other fashion.