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| dateLetztes June 23, 2007 |
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Paul Michael Glaser spricht an derLa Sierra Universität – Teil 2
Am Donnerstag den 14. April 2005, hielt Paul eine Präsentation an der La Sierra Universität für den Fachbereich Englisch und Kommunikation
* 19.30 Uhr: Paul Michael Glasers Abendsitzung über die Berühmtheit und Sozialen Aktivismus
Über Berühmtheit und Sozialen Aktivismus
PAUL: Ich denke, bevor sie zu Prominenten in der Gesellschaft sprechen, oder was eine prominente Person beitragen kann oder nicht, ist es wichtig zu erkennen, warum wir Berühmtheiten haben, warum wir Berühmtheiten erschaffen. Ich weiß, ich habe heute Morgen schon darüber gesprochen, aber auch auf die Gefahr hin wie ein langweiliger Professor zu klingen und zu sagen: „Nun, wenn sie es da nicht verstanden haben, dann werden sie es jetzt verstehen“… (Gelächter) Ahm (hustet), entschuldigen sie, meine bevorzugte Redewendung mit der ich definiere, womit ich Berühmtheit in Beziehung bringe und wie es mich erschreckt hat, als es passierte, ist „Die Leute erschaffen sich ihre Götter, um sie zu verschlingen“… „Die Leute erschaffen sich ihre Götter, um sie zu verschlingen“. Das kann so etwas harmloses sein wie das Autogramm nach dem sie gefragt haben, Fotos die sie machen, im Augenblick bin zufällig gerade ich der Prominente, es kann auch etwas bedeutenderes sein wie einem Darsteller das Shirt vom Leib reißen zu wollen oder über dessen Zaun zu springen und in dessen Privatsphäre einzudringen. Es kann ein Brief sein, auf den sie eine Antwort möchten oder es kann eine Hostie sein und das Blut Christi… weil sie dort auch, sie wollen einen Stück von diesem Gott. Wissen sie, wir erschaffen Götter, Helden, was auf eine interessante Art und Weise synonym ist, um uns zu lehren - und was ist das, was sie uns lehren? Sie lehren uns, dass es möglich ist, unsere Angst vor dem Tod zu überwinden, unsere Angst davor zu überwinden, dass wir keinen Einfluss auf unsere eigene Sterblichkeit haben. Das Beispiel, das ich heute Nachmittag verwendet habe, ist das des Baseballspielers, World Series, man ist am letzten Schlag, 2 mal aus, der Zähler steht bei 3 und 2, die Bases sind besetzt, drei Runs im Rückstand. Hier kommt der Wurf, kann er sich so zusammenreißen, dass er dort stehen kann und sich dem stellen kann, mit all seiner Angst davor, den Ball zu verpassen, präsent bleiben, sein Auge auf dem Ball behalten und ihn aus dem Park schlagen? Und wenn er es tut, dann hat er veranschaulicht, im Angesicht der Angst präsent zu bleiben und verbunden zu sein. Das ist eine sehr sehr wichtige Sache, die man verstehen muss. Indem er das tut, verkörpert diese Person unser eigenes Bedürfnis zu glauben, dass wir einen Unterschied machen können, dass wir uns behaupten können, im Angesicht unserer Ängste bestehen können, der Angst keine Macht zu haben, keine Kontrolle…. nicht in der Lage zu sein, einen Unterschied zu machen, unserer Angst vor dem Versagen. Sie können alle Ängste auflisten, die sie wollen, aber es läuft immer wieder auf das Gleiche heraus, unsere Angst vor dem Tod, vor der Sterblichkeit und ich werde das in einer Sekunde erklären. Die Fähigkeit dieser Person, dies zu tun, hebt sie auf einen Level herauf, wo sie für uns vorbildlich werden und sie werden – Gesundheit! (zu einem Zuschauer) – zu einer Ikone, die es wert ist, von uns verehrt zu werden. Wir sehen zu Bildern und Gegenständen von dieser Person auf um uns daran zu erinnern, dass es möglich ist. Wir haben eine ganze Religion erschaffen, die darauf aufbaut. All unsere Religionen bauen darauf auf. Ich denke, es ist wirklich wichtig, dass wir dieses Konzept verstehen, damit wir unser eigenes Bedürfnis für Berühmtheit verstehen. Jeder von uns hat ein Bedürfnis nach Berühmtheit, nicht unsere eigene Berühmtheit, aber eine Berühmtheit zu der wir aufschauen können. Beim Essen haben wir uns unterhalten und sie erwähnten diese Geschichte von Paul Newman, jemand anderes erwähnte, Dan war es glaube ich, eine Geschichte über jemand anderen. Ich erinnere mich, dass ich einmal auf einer Geburtstagsparty für Buddy Hackett im Jonathan Club war und ich stand neben einer Eisskulptur, die auf dem Buffet aufgebaut war, all diese Garnelen, und ich hörte diese Stimme hinter mir, direkt hinter mir, und ich kannte diese Stimme. Ich drehte mich um und da war Cary Grant…. und ich bekam keinen Ton heraus. Ich bekam meinen Mund nicht auf, ich war sprachlos. Also haben wir alle dieses Bedürfnis. Nun werde ich etwas abschweifen und ein bisschen darüber sprechen, woher dieses Verlangen kommt, so wie ich das verstehe und was ich denke. Was auch immer der Punkt der Empfängnis ist an den sie glauben wollen, ob es der Moment ist, wo das Sperma mit dem Ei verschmilzt, oder die Geburt des Kindes, wohin auch immer sie ihren Glauben richten wollen, da gibt es einen Moment in der Zeit, wo sie biologisch anfangen zu leben und in diesem Moment in der Zeit, auf diesem animalischen Level, durch eine Art von „Zellerkenntis“ wissen sie, dass die Uhr angefangen hat zu ticken. Sie wissen auf einem animalischen Niveau dass sie sterben werden. Nun, wenn sie geboren werden und ihr Gehirn anfängt zu funktionieren und sie sehen „woo“ da ist eine Welt da draußen, hmm was möchte ich und ich bin in der Mitte von all dem und ich bin hungrig und ich bin dies und ich bin das. Die Vorstellung, dass sie keine Kontrolle über dieses Geschehen haben wird zu einem Fluch für den Verstand und der Verstand versucht, so viele Illusionen zu erschaffen wie möglich: von Ermächtigung, von Kontrolle, von der Fähigkeit einen Unterschied zu machen. Ich bin das, ich glaube an das, ich verstehe das, ich habe das gebaut, ich besitze das, das ist meine Lieblingsfarbe, mein Name ist, ich bin schön, ich bin hässlich, ich bin groß, ich bin klein, ich bin stark, ich bin schwach… der Verstand geht durch eine ganze Reihe von Intrigen um eine Illusion zu erschaffen, die einige Macht besitzt, aber die schmutzige Wahrheit existiert immer noch, dass in dieser Arena, in diesem Bereich der Sterblichkeit, sie keinerlei Macht hat, keine…. Null. Also reagieren wir auf verschiedene Art und Weise darauf. Wir werden zornig, wir werden depressiv, was nach innen gerichteter Ärger ist, wir werden traurig, wir werden maßlos, wir lassen uns auf das ein, was wir als unsere Sünden bezeichnen. Wir tun alles um von diesem Gefühl, vor dieser Furcht wegzukommen, dass wir keine Macht haben, dass wir keine Kontrolle haben. Nun der Meister, Christus, Buddha, all die großen Meister und Lehrer durch die Zeiten, lernen etwas sehr wertvolles, und sie haben es studiert, und sie haben es erfahren, sie haben es angesprochen und es wird heute immer noch studiert und was mich fasziniert ist, wie es übertragen wird. Wenn ich sie zu einer vorgegebenen beliebigen Zeit fragen würde, oder mich selbst fragen würde, ob ich mich fürchte, dann würde ich sagen: „Ja, ich habe Angst“ und ich würde die Worte benutzen „Ich habe Angst“. Ist es das, wer ich bin? Ich fürchte mich? Nein, was ich meine ist, dass ein Teil von mir sich fürchtet. Nun, wenn ich sage, dass ein Teil von mir sich fürchtet und ich kann es identifizieren und ich es jederzeit definieren kann, vielleicht ist es in meinem Nacken, vielleicht ist es in meinem Magen, vielleicht ist es in meiner Brust, vielleicht ist es Kopfschmerz… das bedeutet, dass da ein Teil von mir ist, der sich nicht fürchtet. Interessantes Konzept! Meinen sie dass der obere Teil meines Kopfes sich nicht fürchtet, mein Ohrläppchen fürchtet sich nicht, mein rechter Finger fürchtet sich nicht? Nun, welcher Teil von mir ist in der Lage all diese Beobachtungen zu machen, welcher Teil von mir ist in der Lage hinzuschauen, sich zurückzulehnen und zu sagen „dieser Teil von mir fürchtet sich und dieser Teil von mir fürchtet sich nicht. Dieser Teil von mir ist glücklich, dieser Teil von mir ist nicht glücklich.“ Der Teil von mir, der zu dieser Beobachtung fähig ist, der Teil von ihnen, der diese Beobachtung machen kann, ist derselbe Teil, der sie, jetzt und hier in diesem Raum, zur Decke dieses Raumes emporheben kann, der sie selbst jetzt in ihrem Platz sitzen sieht, wie sie mir zuhören. Manchmal können sie sogar so weit gehen zu sagen, dass dies derselbe Teil ist, der sie selbst denken sehen kann. Oh, ich denke darüber nach, was ich als nächstes sagen werde. „Oh, ich denke über meine kratzige Kehle nach“, meine Kehle fühlt sich kratzig an. Was ist dieser Ort der Bewusstheit von wo aus wir diese Beobachtung machen? Der Ort, der es sieht, der es weiß? Wir nennen es unser Bewusstsein, unsere Erkenntnis. Und wenn wir mit diesem Ort, der die Erkenntnis über das Bewusstsein hat, verbunden sind, dann haben wir eine Wahl… und die Wahl ist: machen wir uns selbst dafür fertig, dass wir so hilflos sind oder sagen wir „Wow“, das ist wirklich hart, dieses menschliche Wesen zu sein, diese Sterblichkeitssache zu lösen. Keine Macht darüber zu haben, ob man sich fürchtet, die Angst nicht anerkennen oder damit umzugehen… zu viel Chinesisches Essen… und die Fähigkeit wählen zu können, Mitleid mit uns selbst zu haben an dem Ort wo man ein menschliches Wesen ist. Die Fähigkeit, Mitleid mit uns selbst zu haben, die Fähigkeit, sich selbst dafür zu vergeben, dass man hilflos ist; die Fähigkeit anderen zu vergeben und Mitleid für andere zu haben entsteht aus dem Vermögen, von diesem Ort des Bewusstseins aus zu erkennen… unsere Zwickmühle und wie ein Teil von uns sich fürchtet und was die Meister verstanden haben war… es ist nicht so sehr eine Frage unserer Angst auszuweichen, es ist eine Frage ob man fähig ist, sie anzuerkennen, weil sie sie in ihr Herz blicken lässt. Sie müssen ihre Angst erleben, um mit diesem Ort des Bewusstseins in Verbindung zu kommen, um ihre Liebe zu finden… Furcht und Liebe, sie existieren zusammen, Yin, Yang. Nun, warum schweife ich ab und erzähle über all das? Was wir von unseren Berühmtheiten erwarten, sollte nicht mehr oder weniger sein, was wir von uns selbst erwarten, weil jeder von uns, vom Moment an, wo wir geboren werden - und wir sind das Zentrum unseres eigenen Universums - eine Berühmtheit ist. Was sagen sie zu dieser Abgrenzung zwischen denen, die einen gewissen Grad an Sichtbarkeit erreichen, oder Anerkennung oder Berühmtheit, und denen von uns die sich dazu verdammt fühlen, ein Leben der Anonymität zu leben? Ich sage dieses Wort hoffentlich mit einer gewissen Ungezwungenheit. Nun, wir können sagen, dass die Leute ihre Götter erschaffen, um sie zu verschlingen. Ich habe meine eigenen, Jimmy Stewart, nein, nicht Jimmy Stewart, Cary Grant, ich hätte dasselbe mit Jimmy Stewart gemacht… wenn man das im Hinterkopf behält: was sollten wir von unseren Berühmtheiten erwarten als mehr oder weniger was wir von uns selbst erwarten sollten? Sind sie nicht die Verkörperung von dem was wir sein wollen, gern sein würden, von dem wir denken was wir sein könnten, weil sie entweder wie wir aussehen oder weil sie einen Baseball genauso schlagen wie wir das gerne könnten, oder ein Lied singen wie wir es gerne singen könnten? Weil ihre Menschlichkeit, durch welches Medium auch immer sie ihre Berühmtheit erlangen, ihre Menschlichkeit bewegt unsere Menschlichkeit. Nachdem das gesagt wurde, ist am Ende des Tages eine Berühmtheit nicht anders als du oder ich, entschuldigen sie, als sie… Scherz! Scherz! Scherz! (Gelächter) Wirklich, denken sie darüber nach, denken sie darüber nach! Sie werden einige Berühmtheiten haben, die mehr mit ihrer Menschlichkeit in Verbindung stehen, einige die mehr mit ihrem Narzissmus in Verbindung stehen, einige die mehr mit ihrer Macht in Verbindung stehen, einige die so auf Drogen sind, dass sie mit gar nichts in Verbindung stehen - weil sie ein Spiegelbild von uns allen sind. Wenn also eine Berühmtheit auf eine soziale, spirituelle und bewusste Weise tätig ist … wundervoll! Wenn eine prominente Person aber auf eine sozial unverantwortliche Weise wirkt, dann erkennen sie es in sich selbst und vergeben sie dieser Berühmtheit, genauso wie sie ihnen selbst, oder hoffentlich selbst vergeben würden. Wie wir uns mit unseren Berühmtheiten identifizieren, mit dem Konzept der Berühmtheit, des Aktes der Berühmtheit, des Aktes der Anbetung eines anderen menschlichen Wesens, wie wir uns damit identifizieren lehrt uns weit mehr als wir durch ein Autogramm oder Foto erhalten. Diejenigen, die durch das Schicksal auserwählt wurden, durch die Gunst der Sterne an eine Kreuzung ankommen, wo 4000 helle Lichter sind und jeder sie ansieht, diejenigen die auserwählt sind, Berühmtheiten zu werden, glauben sie mir, sind nicht anders als eine Jungfrau, die gerade in den Vulkan geworfen werden soll… Scherz…. wirklich wahr! Wir wollen, dass sie unsere Götter sind und was wir tun müssen, ist uns durch ihr Sein und ihre Berühmtheit die Götter oder den Gott in uns selbst zeigen. So haben sie Prominente, die sozial bewusst handeln und die raus in die Welt gehen und ihre Ansichten vortragen, die ihren Worten auch Taten folgen lassen und das ist ihre Reise, das macht sie aus. Sie lehren nicht weniger als die Berühmtheit, die zu Hause bleibt. Es ist zu einfach für uns, sie zu beurteilen, aber sie lehren uns nicht weniger eine Lektion, weil da eine Seite in uns allen ist, die annimmt: bleib zu Hause, genauso wie da eine Seite von uns ist, die gerne dazu fähig wäre, hinauszugehen und in der Welt alles besser zu machen und in Ordnung zu bringen. Das ist meine Ansicht über Berühmtheit, das ist meine Version, das ist mein Verhältnis dazu und das ist meine Erfahrung damit. Ist da etwas, das sie gern fragen, besprechen oder diskutieren möchten? Sir…
Frage 1: In der Tat hat die Pediatric AIDS Foundation diesen Kampus dazu überredet, einen Werbefeldzug für 1000 Steppdecken zu starten, die für AIDS-Opfer in Afrika bestimmt sind und das war teilweise wegen ihrer Diskussion über die Pediatric AIDS Foundation. Wir bekamen in der ersten Saison 17,000 Steppdecken zusammen und es kommen immer noch welche rein. Die Frage ist über die Stiftung und Berühmtheit. Ich habe nicht viel über die Stiftung gelesen, aber ein paar Artikel argumentierten, dass ältere Menschen, Rockefeller, usw. dass deren Stiftungen gegründet wurden, um ihr Gewissen zu erleichtern und dass sie nur wenig Verbindungen mit ihnen hatten. Aber die von jüngeren Leute, z.B. von Silicon Valley und…. ??? sind aktiv in den Stiftungen und darin eingebunden. Ist das zu verallgemeinert oder steckt da ein Fünkchen Wahrheit dahinter?
PAUL: Ich denke, das ist zu allgemein gehalten, wenn es ihnen nichts ausmacht, dass ich das sage. Ich denke es ist… Ich denke es ist so einfach für alle von uns zu urteilen und ich denke ein Typ, der in drei Generationen von Geld hineingeboren wird mag eine Offenbarung haben, Gutes zu tun oder etwas das zählt. Ich bin nicht dort an deren Wand, ich bin keine Fliege an der Wand in dem Haus, also sehe ich nicht ob das passiert oder nicht, ich weiß nicht, ob es eine Steuerzuflucht oder eine Steuerhinterziehung ist. Im Fall der Pediatric AIDS Foundation hatten sie eine Mutter, die eine Tochter verloren hat und die Gefahr lief, ihren Sohn zu verlieren, die sagte: „Warum wird nicht mehr für die Kindermedizin und für die Kinder getan?“ und sie organisierte die Stiftung weil sie im Angesicht ihrer Hilflosigkeit, sie hatte das Gefühl, dass sie etwas tun konnte. Sie hat etwas Großartiges getan, verstehen sie mich nicht falsch, sie hat etwas Großartiges getan und sie wurde dafür auch vergöttert, sie wurde zu einer Heiligen gemacht… was ein interessanter Gedanke ist, den man im Hinterkopf behalten sollte. Sie ist nur eine Person, ein menschliches Wesen, die den gleichen Kampf wie wir alle gekämpft hat, die getan hat, was sie während der Zeit, die ihr gegeben war, tun musste, in ihrem Rahmen und sie hat das beste gemacht, was sie konnte. Dann haben sie jemanden wie Bill Gates, nun Bill Gates, ich habe ihn nie persönlich getroffen. Ich weiß dass er unserer Stiftung 15 Millionen Dollar für ein Programm gegeben hat, das wir „Call to Action“ genannt haben, welches Medikamente und Bildung für unterprivilegierte Länder fördert, Länder der dritten Welt, um den Zyklus der Übertragung von der Mutter zum Neugeborenen zu unterbrechen. Er ist ein Mann mit viel Geld, der sich umschaut und sagt: damit muss etwas geschehen. Sie sind alle Individuen, Menschen wie sie und ich und ich weiß nicht… dass es uns nicht zusteht, über sie zu urteilen, aber es kann… und ich mache das auch, diese Yankees, ich hasse diese Yankees! Wie kann ich so was sagen, einige von ihnen sind sehr nette Leute, obwohl ich aus Boston stamme (Gelächter), aber wir tun das alle, nicht wahr… wir alle praktizieren unseren eigene Art von Rassismus, wir alle zusammen. Ich weiß nicht, ich weiß nicht, außer Gott zu danken, dass es da draußen Leute gibt, die Leute ausgleichen, die es nicht tun, wissen sie, und da sollten viele mehr sein. Da ist, was da ist. Sonst irgendjemand?
Frage 2: Finden sie, dass sie durch die Erfahrung mit ihrer Frau, dass sie ihre Angst vor dem Tod überwunden haben oder hat ihnen das noch mehr Angst gemacht?
PAUL: Nein, ich denke nicht, dass sie das jemals überwinden können und ich denke nicht, dass sie es überwinden wollen, weil ich nicht glaube, dass es zum einen nicht möglich ist; und ich denke, was sie lernen oder was ich lerne oder was ich durch ein großes Glück lerne zu studieren, dass ich einige sehr gute Lehrer gefunden habe und einen ganz speziellen. Was ich gelernt habe, dass mein Freund… meine Angst war mein Freund. Meine Angst hat mir die Gelegenheit gegeben, Entscheidungen aus diesen bewussten Orten zu treffen, die es mir ermöglicht haben, mein Herz zu öffnen; also meine Angst zu erfahren war genauso wichtig wie die Suche nach einem fantastischen Ort wo man immer glücklich ist – sie existieren nicht…. (sein Handy klingelt)… und ich habe ihnen noch gesagt, dass sie es hören würden, wenn mein Handy losgeht. Will irgendjemand tanzen? Ich schalte es einfach aus. Wissen sie, es ist witzig, wie das Leben so spielt, weil, als ich im College war, pflegte ich Gedichte zu schreiben und während ich im College war fragte mich meine Nichte, die Tochter meiner Schwester, nein, es war nach dem College, ob ich eine Anzeige in ihr Jahrbuch setzen würde und ich sagte, dass ich das machen würde, wenn sie eins meiner Gedichte mit hinein nehmen würde und sie sagte OK. Das ist nur eine Beobachtung, die Gedichte, ein interessantes Gedicht und ich werde es ihnen in einer Sekunde vorlesen, aber es ist interessant für mich, zurückzuschauen und zu sehen, dass meine Reise über die Angst, oder mit der Angst umzugehen, schon sehr viel früher in meinem Leben war bevor ich überhaupt a.) ein Prominenter wurde; b). meine Frau getroffen habe; c) die ganze AIDS Geschichte erlebte. Es ist interessant. Es ist interessant weil jeder von uns in der Lage ist, ohne Beurteilung, ohne Urteil ob es gut, schlecht, richtig, falsch ist, wir sollten in der Lage sein, Zeuge unserer individuellen Reise zu sein, mit einiger Neugier und Verwunderung. „WOW“, sieh dir die Lektionen an, die ich noch lernen muss. Sieh was meine Lektionen sind. Du tust das, bis du es richtig machst. Sieh dir meine Lektionen an. Das Universum gibt uns nicht das, was wir wollen, sondern das, was wir brauchen und vielleicht war es, wissen sie, Angst war ein bedeutendes Thema das sich totlief. Und das ist das Gedicht, das ich geschrieben habe:
„Furcht… ist eine erstaunliche Sache Sie legt die Arme um dich Erstickt deinen Atem Sie hält dein Herz in ihrer Hand Und erschauert dein Leben zu Tode.“
Da haben wir’s! Sonst irgendjemand? Ja…
Frage 3: Glauben sie dass die Beziehung zwischen der Berühmtheit und der Philanthropie ungesund ist? Ich meine, Ich denke an Charles Bronsons Frau, sie hatte Brustkrebs und jede Menge Geld wurde für Brustkrebs gespendet und dann, als der nächste Prominente kam, wie Lance Armstrong, der Hodenkrebs hatte, geht weniger Geld an Brustkrebs und mehr Geld ging an Hodenkrebs.
PAUL: Nun, wie würden sie das Wort „ungesund“ definieren?
Fragesteller 3: Nun es wird ein bisschen wie die Philanthropie des Augenblicks. Bill Gates, in erster Linie eine berühmte Figur.
PAUL: Also ist das falsch?
Fragesteller 3: Ich weiß es nicht, ist es das, Ist es das?
PAUL: Nun, ich frage sie, ist es das?
Fragesteller 3: Es sieht danach aus, dass es ineinander übergeht und kein allgemeiner philanthropischer Geist ist, sondern mehr für den Moment, ein sehr kurzzeitiger Impuls.
PAUL: Wie auch immer, er lenkte die Aufmerksamkeit auf den Anlass und führte dazu, dass Geld angesammelt wurde und es erlaubte die Erforschung, die getan werden muss, um den Zweck weiter voranzubringen.
Fragesteller 3: Ich weiß nicht…
PAUL: Ich denke, der Wert ihrer Frage besteht in dem Akt der Beurteilung der wir alle unterliegen, wissen sie, wenn es die Frau des Präsidenten gewesen wäre, wäre es dann anders gewesen? Es kommt darauf an, wer im Weißen Haus sitzt, Demokrat oder Republikaner (lacht). Wissen sie, es ist wieder, es wird ihm die Sichtbarkeit gegeben, besonders in unserer kapitalistischen Gesellschaft wo unsere Konditionierung und unser Training dazu führt, materiellen Erfolg zu belohnen, materiellen Erfolg zu suchen als wäre es ein Allheilmittel, als wäre es ein Gegengift für unsere Angst oder unsere Hilflosigkeit, was es letztendlich nicht ist, wie wir das in dem Hart / Kaufman-Stück „You Can’t Take It With You“ sehen können. Wir werden trainiert, wir werden konditioniert. Da ist wieder unser Verstand, worüber ich eben schon gesprochen habe. Erinnern sie sich daran, was ich über die Meister gesagt habe die wir studieren und die die ganze Idee lehren, dass unser Verstand der nach einem gewissen Gefühl von Kontrolle sucht, ein gewisses Gefühl von Bevollmächtigung, er erzeugt Glaubenssysteme und Werturteile und Qualifikationen und Quantifizierungen. Der Verstand fragt, ob das ungesund ist. Ist es schlecht, ist es gut, ist es richtig, ist es falsch? Wissen sie, in der Buddhistischen Tradition…, lassen sie uns sehen ob ich das richtig hinbekomme, sie versuchen Aversion und Bindung zu vermeiden. Wenn sie also auf dieses Pendel schauen… wissen sie, wie das Universum sich ausdehnt und zusammenzieht, wir atmen aus, wir atmen ein, was nach oben geht, was nach unten kommt, wir leben, wir sterben, es sind immer diese gegensätzlichen Bewegungen die stattfinden. Und…. ich habe den Faden verloren… muss wohl das Chinesische Essen gewesen sein (Gelächter). Was habe ich gerade gesagt? Aversion, so haben sie diese beiden Bewegungen, diese beiden Bewegungen im Universum die stattfinden. Nun, eine andere Bewegung die sie beschreiben können, ist das Schwingen eines Pendels. Das Pendel kommt den ganzen Weg bis zur Angst und wir sagen: Kommt gar nicht in Frage, ich muss hier weg, ich bin hier weg! Was kann ich machen, wie kann ich das verdecken? Gib mir etwas zu essen, gib mir was zu rauchen, gib mir, oh ich bin hier weg, ich möchte mich damit nicht auseinandersetzen! Ich glaube an das, Lieber Gott! Wir tun alles was uns einfällt und dann schwingt das Pendel wieder zurück und entlang in der Mitte da ist… (nimmt einen tiefen und entspannten Atemzug) …. Frieden und dann ist es wieder weg und es schwingt den ganzen Weg zur anderen Seite und alles ist wunderbar, mmmm, ja, Ich liebe das, sie ist / er ist wundervoll, oh ich liebe das, es fühlt sich gut an, schmeckt gut, Oh mein Gott, Geld, oh Erfolg, Sicherheit, Behaglichkeit, aber ich kann mich daran nicht festhalten, denn das Pendel ist schon wieder auf dem Weg, sich zurückzubewegen und es wird wieder diesen Moment streifen, wo sie sagen: „Ich bin eins mit allem“ und dann geht es wieder zurück; deshalb reden sie über Aversion und Bindung oder Bindung und Aversion und wie sie dies vermeiden sollten. Nicht vermeiden, aber sich nicht allzu sehr darauf einlassen. Erleben sie es, erfahren sie es, sagen sie: „Oh, sieh mich an, ich bin im Moment so sehr damit verbunden.“ Machen sie sich nicht selbst fertig und sagen „Du Trottel“, sondern sagen sie sich „Das ist ein wirklich interessanter Teil meiner einmaligen Reise in diesem Körper, in diesem Leben, in dieser Zeit.“ Ich denke es ist eine sehr gesunde Sache das zu kultivieren / pflegen. Ich weiß, dass ich immer versuche, es so zu machen. Ich werde enttäuscht. Jemand geht mir auf die Nerven. Oooo, ich kann gemein sein. Ich war es erst heute morgen. Ok, so…. (Gelächter) Ja…
Frage 4: Wie alt waren sie als sie zuerst bemerkten, dass sie einen Sinn für Humor haben?
PAUL: (lacht) Ich weiß nicht, reden sie über Frühreife? (lacht herzhaft) Ich weiß es nicht! Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Wie alt war ich? Wie alt bin ich? Wie alt bin ich? Ich weiß es nicht. Ich denke emotional bin ich jetzt wahrscheinlich in den Vierzigern. Sonst irgendjemand? Ja Sir.
Frage 5: Sie haben hier sozusagen ihre Lebensphilosophie erklärt und ich habe mich gefragt wie sie das auf ihre humanitäre Arbeit anwenden, die sie tun und wie es ihre Ziele in diesem Bereich prägt?
PAUL: Nun, wissen sie, vieles davon ist ein Produkt, mit anderen Worten… was veranlasste mich nach dem Tod meiner Frau, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung zu werden - ich dachte, ich dachte dass ich ihre Arbeit fortsetzen wollte, einen Unterschied machen und das war auch bis zu einem gewissen Grad richtig, bis zu einem gewissen Grad. Sie bekommen auch furchtbar viel Ansehen und sie bekommen jede Menge Sympathie. „Oh sie haben das überstanden?“ „Mein Gott, sie sind so erstaunlich! Wie haben sie es geschafft, da durch zu kommen?“ Wie habe ich das überstanden? Ich weiß es nicht, ich habe einen Fuß vor den anderen gesetzt. Wie auch immer, worüber ich mir im Klaren war, war dass ich während meiner Reise lernte, ein Jahr bevor Elizabeth starb und während dieses Jahres, und in den darauf folgenden Jahren - ich lernte zu vermeiden, ein bitterer alter Mann zu werden und mehr mit meiner Aufnahmefähigkeit für die Liebe in Verbindung zu treten, weil es mein Überleben war. Als ich also hinaus ging und für die Stiftung zu sprechen, redete ich darüber, was ich gelernt hatte und in welcher Beziehung es mit meinem Verständnis steht, was die ganze AIDS Epidemie über uns als Menschen und uns selbst lehrt, über unseren Planeten, über unser Überleben, über unsere Reise, über unsere individuelle Reise, indem ich meine eigene Reise erkunde. Ich habe immer behauptet wenn ich gespielt habe und Regie geführt habe und nun wenn ich schreibe, dass es wirklich, wirklich wichtig ist, für mich die Parallele zwischen der Sache, an der ich gerade arbeite und meinem Leben zu diesem Zeitpunkt zu identifizieren… damit ich weiß warum ich dort bin. Das ist es, was ich lerne, dass ich weiß, wenn ich Ärger bekomme, wo mein Schlagmal [Begriff aus dem Baseball] ist. Ich kann sagen „Oh, OK“, weil wir alle am liebsten Ärger haben wenn wir kreativ sind, das ist das Geheimnis, nicht wahr, sich zu verlieren weil wir verloren sind und wir sind in einem ständigen Zustand, wo wir versuchen die Stellung zwischen Aversion und Bindung zu finden. Also denke ich dass die Stiftung sowohl mir gedient hat, als auch dass ich ihr gedient habe… ich… ich habe viel gelernt und ich, ich bin zurückgetreten mit einer enormen Menge an gemischten Gefühlen, wissen sie, mir hat die Arbeit Spaß gemacht, es hat mir Spaß gemacht, dass es mir möglich war mit Leuten zu teilen zu reden, was ist das Wort das ich suche… wo die Stiftung hingeht und wir haben sie zu einer noch größeren Stiftung ausgeweitet und ich wollte sicher gehen, dass die wahre Reise der Stiftung, die wahre Mission, wissen sie jede Stiftung hat eine Missionsphilosophie, oh mein Gott, Missionsphilosophie! Nun, die wahre Mission der Stiftung, so habe ich geglaubt, war es, ein Beispiel für die Welt zu sein - was möglich ist, wenn man zusammenhält. Für mich ist das, war das immer das die Stiftung ausmacht und das ist immer noch so und ich habe versucht es zu lernen und zu studieren und ich versuche immer noch es zu lernen und zu studieren. Ich habe nur entschieden, es kam an einen Punkt, wissen sie, ich habe eine neue Frau, eine neue Tochter. Es ist für sie schwierig, immer wieder in diese Welt zurückzugehen und ich habe meine Sache dort getan und ich wollte wirklich zurück zum Geschichten erzählen, weil das Geschichten erzählen einer der Wege ist, mit der ich mich und das was ich lerne und was ich glaube mit anderen teilen kann, deshalb habe ich diese Entscheidung getroffen. Ja.
Frage 5: Sie haben über die Beziehung zwischen Prominenten und der humanitären Einstellung gesprochen und ich habe mich gefragt, ob sie über die Künstler und deren Leistung, kreativ zu denken und diese möglichen Welten auszudenken und uns diese möglichen Welten für uns alle sichtbar zu machen. Da ist etwas in der Macht der Schauspieler, Regisseure und Schriftsteller wo sie diese besonderen Fähigkeiten… (? Rest ist unverständlich)
PAUL: Nun, ja, ich meine, wissen sie, es ist alles über das Geschichten erzählen, wissen sie, ich male mir oft aus in den, in den Handelsrouten als es zuerst passierte, wo die erste Kamelkarawane die andere traf, richtig, und sie haben sich angesehen und (schnüffelt) sich beschnüffelt und sie sind skeptisch dadadah, und sie überwinden ihre anfängliche Angst vor dem anderen und sie werden sich nicht gegenseitig zerstören oder essen, sie fangen an, Geschichten zu erzählen. „Du solltest über meine Frau hören, sie macht mich wahnsinnig!“ oder wissen sie „Ich hab ein Kind und er macht immer dies“, oder „Dieser Typ war am Wasserloch“ und sie fangen an, Geschichten zu erzählen, das ist ihre Art zu kommunizieren und in einer mündlichen Tradition ihrer Gesellschaft, und es ist Tradition geworden, es weiterzureichen, ihre alte Tradition ihre Lektionen an jede Generation weiterzugeben. Und dann waren da die, die talentiert waren und der Typ in der Höhle, der einen Büffel einritzte, richtig, und er, oder sie war in der Lage, hatte die Gabe, dieses Tier auf der Flucht auf einer Höhlenwand darzustellen… und das hat die Leute angesprochen. Waren diese Leute mit diesen Gaben des Geschichtenerzählens oder des Abbildens oder der Farbgebung, waren sie, erreichten sie diese Gabe durch einen magischen Zauberstab? Ich glaube nicht. Ich denke, sie erreichten diese Gaben durch einen Grad von Sensibilisierung die passierte, als sie sich entweder in die Richtung entwickelten in der Weise, wie sie Dingen ausgeliefert waren, oder wie ihnen Dinge gelehrt wurden, oder ob sie es nötig hatten, dass sie die Dinge auf die Art und Weise gesehen haben wie ich es nötig hatte, sie zu sehen; Ich muss das Licht sehen und nicht das Objekt. Ich habe angefangen… ich habe ihnen heute Nachmittag erzählt, wie ich einen Meisterkurs in Regie führen gehalten habe und ich sagte: „Wer unter ihnen fühlt, dass er dazu gezwungen ist und absolut sterben würde, wenn sie keine Regie führen würden?“ Eine Person hob die Hand. Die anderen dachten, es sei eine gute Idee, sie wollten herausfinden, um was es geht, ein paar brauchten den Nachweis, und es gab nicht viel Hausarbeit… nur eine einzige Person fühlte sich dazu gezwungen. Und ich gebe Schauspielern denselben Rat, wenn sie spüren, dass sie das wirklich tun müssen, gehen sie nach New York, finden sie einen Job, sehen sie, dass sie in den Straßen New Yorks überleben können, während sie an Türen klopfen, einige Vorsprechen bekommen, und versuchen, einen Durchbruch zu schaffen und wenn sie das schaffen, dann fühlen sie sich dazu gezwungen. Dann fühlen sie sich dazu gezwungen, dann erschaffen sie und erleben sie eine Kreation ihrer Bedürfnisse, ihrer Sensibilität, sich auf eine bestimmte Art und Weise auszudrücken. Ein Künstler hat eine Gabe, weil er die Dinge auf eine bestimmte Art und Weise sieht. Vielleicht ist meine Gabe als Geschichtenerzähler und Schauspieler aus meiner eigenen besonderen Reise mit meiner Mutter und meinem Vater heraus entstanden. Mein Vater war ein Workaholic und meine Mutter war… sie hatte ihre eigenes Päckchen zu tragen. Aber sie hat mich und meine Schwestern da oben hin und zum auftreten gebracht, und wir traten auf und machten weiter. Es wurde zu einer Sprache die ich sprechen konnte. Und mein Bedürfnis, meine Sehnsucht mich mitzuteilen sensibilisierte mich darauf wie Leute redeten, sich verhielten und aussahen. Ich nahm dies wahr, nicht weil ich irgendeine Art von Genie war, sondern weil dies meine physischen, psychologischen und emotionalen Bedürfnisse waren angesichts meiner Sehnsucht als Kind… ein Künstler braucht etwas auf diese Art und Weise und wir müssen, weil wir alle unsere individuellen privaten Sehnsüchte haben, wir müssen aus unserem Innern heraus kommunizieren, nach außen und zu uns zurück. Wir brauchen den Spiegel, den graphische Künstler, Musiker und Darsteller bereitstellen, um uns unsere Gemeinsamkeit zu bestätigen und uns unsere Gemeinsamkeit von Angst, Schmerz, Freude, Dummheit zu versichern. Also liefern sie uns eine sehr reale Reihe von Sprachen mit denen wir unsere Bedürfnisse mitteilen können und die Aufmerksamkeit für die Erforschung von Brustkrebs, die Erforschung für AIDS bei Kindern bekommen. Es ist nur eine weitere Geschichte, die von all den Geschichten erzählt werden muss und sie sind alle wichtig, Geschichten von Heirat, Geburt, Räuberei, Verführung, Wohltätigkeit…
Hallo? Bin ich hier allein im Raum? (Gelächter)
Eines meiner Lieblingszitate von Leonard Cohen, er geht die Straße runter und schaut um vier Uhr morgens nach oben zu den Apartments von New York und sagt: „Habt ihr eine Ahnung wer hier unten ist?“ (Paul lacht)
Ah… Ja.
Frage 6: Wie sehen sie das in Bezug auf zerebrale Kinderlähmung? Jemand sagt, OK 100% für Krankheiten, 5% für AIDS bei Kindern, 40% vielleicht für Gebärmutterhalskrebs aber nur 2% werden für Gebärmutterhalskrebs ausgegeben… Bedenken wir die Fairness oder den Gegenstand der Krankheit, wie die Spendendollars verteilt werden…
PAUL: Hier ist was ich denke, ich denke da gibt es ein paar Dinge die hier angewendet werden müssen, um diese Angelegenheit zu verstehen oder zu diskutieren, ich sage nicht, dass ich es verstehe. Eins ist Neugier ohne Urteil darüber was gut, schlecht, richtig oder falsch ist, nur eine gesunde Portion von Neugier, damit sie einen Schritt zurücktreten können und eine Weitwinkelkamera darauf richten können um das Gesamtbild zu sehen; vom hin- und her der Gesellschaft und der Dinge die politisiert werden und Dingen, um die man sich kümmert und dann nicht kümmert und dann auf den ganzen Organismus der Gesellschaft als dieses große sich ausdehnende und wieder zusammenfallende Ding und das im einen Moment sagt „Ich brauche Forschung über Brustkrebs, ich brauche Forschung über Gebärmutterhalskrebs, ich brauche Forschung über Muskeldystrophie.“ Das sind alles Äußerungen eines Verlangens der Gesellschaft und ich denke was wichtig bei dieser Übung ist, eine Neugier ohne Urteil zu haben, dass es einem erlaubt, die emotionale Reaktion hinsichtlich ob etwas gut oder schlecht ist, zu beseitigen, sondern eher in der Lage zu sein es für das anzusehen, was es ist und dann einen Weg zu finden, sich damit zu verbinden. Wenn es so viel bedeutet, wenn es ihre individuelle Reise im Leben ist, nach Washington DC zu gehen und die Stufen hinaufzuklettern und Gebärmutterhalskrebs zum Thema zu machen and sie sich selbst von einem Werturteil abgrenzen und zum dritten und zweiten Base gehen können, alle Bases zu besetzen und präsent genug zu sein und zu sagen „Leute, hier sind die Gründe warum Gebärmutterhalskrebs vernachlässigt wird und warum das nicht sein kann und hier sind die Gründe…“ dann werden die Leute ihnen zuhören. Wir verwenden viel zu viel Zeit darauf, so glaube ich, Urteile zu fällen und viel zu wenig Zeit darauf zu verstehen, was es ist, das wir alle versuchen zu tun und es nicht zu beurteilen, sondern es zu verstehen. Nun, das hört sich jetzt wie eine unrealistische Hoffnung an und ich kann in diesem Moment Leute sagen hören „Nun, das ist alles schön und gut, Paul, das ist sehr idealistisch von dir“ , aber es ist wirklich sehr praktisch, und deshalb bringe ich auch wieder die Baseball-Analogie, denn wenn wir uns zu sehr damit befassen darüber zu urteilen was richtig oder falsch ist, dann konzentrieren wir uns zu sehr darauf, wie sich das anfühlt. Wir fühlen uns verletzt, wir fühlen uns verängstigt, wir fühlen uns wütend, wir fühlen all diese Dinge und all diese Energie fließt in diesen Einsatz für eine Sache zu kämpfen und wenn wir dann versuchen gegenüber einer anderen Person für diese Sache zu plädieren und sie sind auf der anderen Seite… „Sie irren sich“, „Nein, sie irren sich“, „Nein, sie irren sich“, „Nein, sie irren sich“ im Gegensatz zu „Das ist es, was ich brauche, was brauchen sie?“ Das ist es, was ich fühle, was fühlen sie?“ Das ist es, was ich verstehe, was verstehen sie?“ Urteile führen uns in fürchterlich viele gegensätzliche Positionen von denen ich nicht denke, dass sie produktiv sind, und ich denke auf unserer Reise, für mich, ist die eigentliche Seifenoper auf diesem Planeten ob wir uns je bis zu dem Punkt entwickeln, ob wir in der Tat als Sporen andere Orte bevölkern, oder ist die menschliche Rasse dazu bestimmt, hier ihr Ende zu finden? Wird uns die bewusste Seite in uns beherrschen oder wird die animalische Seite sich selbst zerstören in einer, einem Anfall von Angst? Und diejenigen von uns, die die Fragen stellen, wie die Frage die sie stellen, sind die, die sich bemühen, dieses Bewusstsein zu finden und es auszuüben und zu verbreiten und zu teilen, weil wir auf einem intuitiven Level verstehen, dass dies unsere Rettung ist… dass dies unsere Antwort ist.
Habe ich die Frage beantwortet? Ich habe ihnen Stoff zum nachdenken gegeben.
Gut! Ja.
Frage 7: Sie haben gesagt, dass wir von unseren Prominenten das erwarten sollten, was wir von uns selbst erwarten. Wie reagieren sie auf, was passiert, wenn Prominente nicht die Erwartungen erfüllen, die wir für uns selbst festlegen? Ähnlich wie, wissen sie, wie das all diese Berühmtheiten und Leute machen die im Rampenlicht stehen und sie erfüllen nicht diese Erwartungen und zum Beispiel, mit Kindern, ich könnte mir vorstellen wenn ich ein Elternteil wäre und diese Erwartungen für mich selbst als Elternteil hätte und ich würde andere Prominente sehen, denen mein Kind durch die Medien oder was auch immer ausgeliefert ist… sie erfüllen nicht diese Erwartungen…
PAUL: Ja…
Fragesteller 7: … und ich erwarte dies von mir selbst…
PAUL: Sind sie ein Elternteil?
Fragesteller 7: Nein, aber ich kann mir vorstellen…
PAUL: (lacht) Wooo, ach ja, Menschenskind! Sie können sich vorstellen, ich gestehe ihnen zu, dass sie sich das vorstellen können, ich kann mir vorstellen, und ich wünschte ich hätte einen Nickel für jedes Mal wo ich als Elternteil und andere Eltern, ich werde jetzt mal nicht zu raffgierig sein, und andere Eltern sagten „Gott, wenn ich nur dies getan hätte, ich wünschte ich hätte das tun können, ich wünschte ich hätte tun können, ich wollte das nicht tun…“ Sie kennen den alten Witz über das alte Ehepaar: „Was wirst du tun, wenn du erwachsen bist? Wir warten darauf, bis die Kinder sterben!“
Elternschaft ist erfüllt mit diesen Enttäuschungen, diese Enttäuschungen sind sehr real! Und wenn sie von einer Berühmtheit enttäuscht werden, dann berühren sie etwas in ihnen das sich nach etwas sehnt und davon enttäuscht wird, das ist es, was ich meine. Sie sind, sie sind unvollkommen, sie sind nicht perfekt, sie sind menschliche Wesen genau wie sie und ich, wir haben sie emporgehoben oder situiert, die Umstände haben sie erhöht, aber sie sind genau so fehlbar wie sie und ich und wenn sie uns enttäuschen - „Wow!“ Wir möchten das in uns selbst nicht sehen aber wenn wir es tun können, dann können wir herausfinden, dass wir die Wahl haben uns selbst zu vergeben, Mitgefühl für uns selbst zu haben und in Erweiterung Mitgefühl für sie zu haben. Ja, es ist eine Verschwendung. Ich habe mehr Gelegenheiten mit meinen Kindern verpasst als ich mir vorstellen kann. Wir enttäuschen uns alle selbst, wir sind alle wertlos.
Ja…
Frage 8: Als sie jünger waren und…
PAUL: Nah, ich war nie jünger! (lacht)
Fragesteller 8: … und sie haben für das Fernsehen gearbeitet und gespielt und all das, haben sie wirklich darüber nachgedacht, was die Öffentlichkeit gesagt hat oder haben sie sich nur darum gekümmert was die Kritiker gesagt haben, oder was ihr Agent ihnen gesagt hat zu tun, oder….
PAUL: Ich habe mich nur darum gekümmert, nicht als Idiot vor der Kamera oder dem Publikum dazustehen!
Fragesteller 8: … Denken sie, dass Schauspieler heutzutage wirklich ihre Vorstellung haben, dass sie hier sind, um uns zufrieden zu stellen, uns zu unterhalten?
PAUL: Ich meine, dass wir uns nicht annähernd so entwickelt haben, wie wir gerne denken dass wir uns entwickelt haben, wenn man den Beweis von all diesem anspruchsvollen Mist sieht, den wir jenseits dieser zwei Typen am Feuer erschaffen haben. Oh, ich habe ihnen ja gar nichts über meine zwei Typen am Feuer erzählt. Ich habe jemandem von diesen zwei Typen am Feuer erzählt, der Höhlenmensch. Wir haben uns nicht wesentlich weiterentwickelt. Also warum sollten Schauspieler von vor dreißig Jahren (lacht) anders sein als die Schauspieler heute? Sie können einige Schauspieler dieser Art haben und sie können einige Schauspieler jener Art haben. Sie können es nicht verallgemeinern, sie können es nicht. Ich meine, natürlich können sie es, fühlen sie sich frei das zu tun! Ich mache das nicht, ich nicht…
Ja.
Frage 9: Die Leute reden immer über das Zurückgeben an die Gemeinschaft, und ein arbeitender Schauspieler und Prominenter zu sein bedeutet, dass sie ihren Job sehr gut machen und dass andere es zu schätzen wissen, glauben sie dass Prominente diese Ansicht haben, dass sie etwas zurückgeben müssen?
PAUL: Nochmals, es ist individuell, es ist individuell, wissen sie, sie müssen verstehen dass wenn sie eine Berühmtheit werden, dass es ein kreativer Akt in sich selbst ist, richtig? Das ist der Grund, warum ein Bildhauer oder Maler, das beste was ihm passieren kann ist posthum berühmt zu werden; wenn sie berühmt werden während sie noch leben, dann müssen sie sich wieder neu erfinden, sie müssen sich neu erfinden und einige wie Picasso haben daraus eine ziemlich gute Karriere gemacht. Die… wie kann ich das formulieren… wenn sie eine Berühmtheit werden, zu 99% ist es, weil es etwas war, von dem sie ein Teil… sie waren in ihm. Ich wollte Starsky & Hutch nicht! „Starsky & Hutch“, ich las dafür, ich ging, Spelling und Goldberg fragten andauernd, ob ich nicht eine Serie machen wollte und ich sagte immer wieder: „Nein, nein, nein!“ Ich las das Drehbuch und ich sagte, es ist ein Pilotfilm, ein zwei Stunden-Film, es wird nie eine Serie werden und ich ging und schlief während dem Vorsprechen ein, weil es mir völlig egal war. Ich bekam die Rolle, ich machte die Dreharbeiten und als sie sagten, dass es eine Serie werden würde, war ich entsetzt, weil ich dachte, dass es so ein… es war so unterhalb dessen, was meine Fantasien davon waren, für was ich anerkannt werden sollte (Gelächter) und… richtig? Also in diesem Moment als die Berühmtheit passierte, wurde ich in dem kreativen Akt involviert eine berühmte Person zu sein, was heißt, was sagen will, dass ich mich für mich selbst interpretieren musste, andere Leute für mich interpretieren, die Erwartungen anderer Leute interpretieren, all diese Fotografen, all die Autogrammjäger, all die Leute, all der Klatsch, die Reporter, die… alles eben, die Filmcrew, weil die natürlich weiterhin für ihre Häuser im Big Bear bezahlen mussten, also sorg nicht für Unruhe, sorg dafür, dass wir einen Vorsprung haben. Psychologisch, emotional, der Akt diese Jungfrau am Rande des Vulkans zu sein, der Gott zu sein, den die Leute nun verschlingen wollen, wird zu einem kreativen Balanceakt. Einige Leute interpretieren es auf eine Weise, einige Leute interpretieren es auf eine andere Weise, einige Leute implodieren, einige Leute explodieren, einige Leute geben etwas zurück, hey, nur vor diese Kamera zu treten und eine Geschichte zu erzählen ist etwas zu geben. Schauen sie sich einen, einige von diesen richtig guten Schauspielern an, was sie tun und wie sie fühlen lassen, wenn sie ins Kino gehen, sie geben ihnen wirklich eine Menge. Einige werden eine Neigung zum Akt der Berühmtheit und der Sichtbarkeit haben und großzügiger beim sammeln von Spenden für einige Dinge sein, während andere das nicht tun und wir haben bereits darüber gesprochen. Ja. Frage 10: Sie haben über ihr Schreiben gesprochen; können sie über ein paar Dinge sprechen, die sie geschrieben haben? PAUL: Das würde ich lieber nicht tun, weil, wissen sie, es ist ein Prozess. Ungefähr vor sieben Jahren habe ich meinen letzten Film gemacht, ich produzierte, schrieb, führte Regie, war Co-Autor und führte bei einem Film Regie, es war „KAZAAM“ mit Shaquille O’Neal und ich war von der ganzen Prozedur mit dem Studio sehr desillusioniert. Ich mochte nicht, wie sie funktionierten, also nahm ich ein Projekt zurück, das ich bei Columbia hatte, nun, Sony und ich sagten ich würde es als einen kleinen Film schreiben, und dann entdeckte ich, während ich als Regisseur vieles umgeschrieben hatte, dass ich in Wirklichkeit nichts über das Schreiben wusste und so fing ich an, etwas mehr zu schreiben und beim nächsten Mal, als ich wieder auftauchte, sagte die Industrie tatsächlich: „Wie alt sind sie? Hat ihr letzter Film Geld eingespielt?“ und so wusste ich dass ein neuer Teil meiner Reise war, dass ich Zeit mit dem Schreiben verbringen musste wenn ich je meine Filmkarriere zurück haben wollte, es war ein Stück Material erschaffen. Also habe ich mich damit für vielleicht fünf oder sechs, oder sieben Jahre beschäftigt. Und ich habe ein paar Drehbücher, die ich versuche zusammenzubekommen und ein Kinderbuch, und dann habe ich einen Roman den ich schreiben werde, der eine Adaption eines Drehbuchs ist, das ich geschrieben habe, meine Frau sagte, dass ich es als Roman schreiben sollte, weil schematisch reflektiert es am besten, durch was ich die letzten fünfzehn Jahre hindurchgegangen bin. (Eine kurze Sektion fehlt hier, wo er über seine Bücher erzählt). In Ordnung, irgendwelche anderen Fragen? Es hat mir Spaß gemacht, ich hoffe Ihnen auch. Danke! Jede Menge Applaus! |
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